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Kinder zu Besuch


Kinderbibelwoche „Luther“ - zu Gast im Kreiskirchenamt

 

Herford (15.05.2017). 17 Kinder aus dem Luise-Scheppler-Kindergarten aus der Glatzer Straße in Herford waren am vergangenen Mittwoch zu Gast im Kirchenkreis an der Hansastraße.

Der Jahrgang der „Schulkinder“ einer der beiden Kindertageseinrichtungen der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde erlebten eine Woche lang „Martin Luther live“. Bei der Kinderbibelwoche hatte nämlich Pfarrerin Eva-Maria Schnarre, die täglich mit wechselnden Geschichten in den Kindergarten kam, eine Handpuppe dabei, die „Martin“ hieß und den Abbildungen des Reformators, dessen Thesenanschlag vor 500 Jahren Veränderungen in die Welt gebracht hat, zum Verwechseln ähnlich sah.

Gemeinsam mit ihm ging es eine ganze Wochen lang um seine auch heute noch relevanten Themen und Fragestellungen, wie etwas „Angst und Vertrauen“ oder „Wie geht man mit Fehlern um?“ oder „Was macht mich eigentlich wertvoll?“

Die Kinder erzählten mit Sorgensteinen davon, was sie selbst manchmal ängstigt und schufen sich Schatzkästchen mit einem Spiegel, in denen ein besonderer Schatz Gottes zu entdecken ist: Ich!

Am Mittwoch hatte „Martin“ dann von seinem Mut berichtet, für das, was ihn ärgert und freut öffentlich einzutreten. Mit anderen Worten er berichtete, mit Hammer und Nägeln bewaffnet, von der Veröffentlichung seiner „95 Thesen“. Selbstbewusst malten die Kinder darum auch auf, was sie „den Erwachsenen“ mal sagen wollten über das, was sie freut oder ärgert oder sie sich wünschen würden. Dann machten sie sich auf den Weg zu den „Chefs von der Kirche“ in der Hansastraße, um dort ihre Thesen anzubringen. Dort benötigte man aber keinen Hammer dazu  und es wurde auch keiner weggeschickt, sondern alle herzlich willkommen geheißen und angehört. Die Bilder zieren dort nun, an einer Leine bunt aufgereiht, für eine Weile ein Treppengeländer.

Das Mut oft belohnt wird, erfuhren die Kinder nicht nur dadurch, dass sie von Schulreferent Dr. Manfred Karsch eben im Kirchenkreis freundlich empfangen wurden, sondern auch dadurch, dass er danach sogar noch ein Eis spendierte – ein „Mut-Eis“.

Am Donnerstag waren die Kinder dann übrigens einen ganzen Kindergartentag lang unterwegs zu einem Ausflug – zuerst im Wald, wo Martin sich vor denen verstecken musste, die ihn für seine Meinung suchten und verfolgten und danach in Bielefeld auf der Sparrenburg. Wie Luther als „Junker Jörg“ auf der Wartburg gelebt und gewirkt hatte, wurde dort erfahrbar.

Zuletzt wurde es am Freitag dann noch besonders „romantisch“, als die Kinder erlebten, wie Gemeinschaft gelingen kann, wenn Menschen einander ergänzen, helfen und stützen. Am letzten Bibelwochentag heiratete „Martin“ nämlich „Käthe“. Er und „Katharina“, eine Handpuppe, die wohl auch nicht zufällig Katharina von Bora sehr ähnlich sah, fanden in Liebe zueinander. Es wurde in der Christuskirche zunächst geheiratet, danach im angrenzenden Gemeindehaus gefeiert – natürlich mit Hochzeitstorte, mittelalterlichen Tänzen und ganz viel Spaß. So sollen Feiern sein -  und Kinderbibelwochen enden, nämlich mit der Frage: „Schade, schon vorbei?!“

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