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Ausgezeichnete Kitas


"Starke Kinder - gute Freunde“ - Projekt unterstützt die Sucht- und Gewaltprävention / Rotary gab Anschubfinanzierung

Foto: Die fünf Kita-Leiterinnen mit den Urkunden (Foto von links): Marion Restemeier (Ellersiekstraße, Ennigloh), Renate Pospiech (Regenbogen, Holsen-Ahle), Manuela Pohlmann (Benksunder Straße, Ennigloh), Irene Arnold (Arche, Holsen-Ahle) und Frauke Busse (Dustholzstraße, Ennigloh) sowie Caspar-Florens von Consbruch (Rotary), Uwe Holdmann (Diakonisches Werk) und Superintendent Michael Krause (Kirchenkreis)

Bünde (18.10.2017). Fünf evangelische Kitas aus Ennigloh und Holsen-Ahle haben erfolgreich an der Fortbildung „Starke Kinder - gute Freunde“ teilgenommen. Dafür wurden sie jetzt ausgezeichnet.

„Das Projekt hat Spuren hinterlassen, das hat uns richtig etwas für den Alltag gebracht“, sagt Renate Pospiech von der evangelischen Kita Regenbogen aus Holsen-Ahle. Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen dieser Kita sowie aus der Ellersiekstraße, Benksunder Straße und Dustholzstraße in Ennigloh und der Kita Arche aus Holsen-Ahle haben sich aktiv an der Fortbildung beteiligt.

Sie waren die ersten fünf Kitas im Kirchenkreis Herford, die das Präventionsangebot zur Förderung der Lebenskompetenz von Kindern in Anspruch nahmen. Inzwischen wurde das Programm auf 21 evangelische Kitas ausgeweitet. „Wir haben sofort nach den ersten Fortbildungsmaßnahmen viele sehr gute Rückmeldungen bekommen“, berichtet Superintendent Michael Krause. Das „Freunde“-Projekt unterstützt die Sucht- und Gewaltprävention und wird von Uwe Holdmann und Eva Liesche vom Diakonischen Werk in Herford geleitet.

„Man kann mit Kindern schon sehr früh vorbeugend arbeiten“, erklärt Uwe Holdmann. Eine frühzeitige und altersgerechte Prävention kann den Entwicklungsprozess von Kindern positiv beeinflussen und so Gewalt- und Suchtproblemen vorbeugen. Zu den Inhalten der Fortbildung gehört beispielsweise das kindgerechte Vermitteln lebenspraktischer Fähigkeiten wie Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Gefühlen, Problemlösung, Selbstbehauptung und das Verbessern der individuellen Frustrationstoleranz.

Damit sollen junge Menschen gestärkt und ihnen ein zufriedenes, selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden ohne Suchtmittel als Ersatzbefriedigung und ohne Gewalt als Lösungsmittel. „Die Fortbildung hat uns ganz viel Spaß gemacht, wir können davon viel im Alltag nutzen“, berichtet Marion Restemeier von der Kita Ellersiekstraße.

Sucht- und Gewaltprävention im Kindergarten war lange Zeit kein Thema in der Prävention - der Fokus der Angebote lag eher auf der Zielgruppe der Jugendlichen und Erwachsenen. Doch inzwischen hat sich ein Umdenken vollzogen aufgrund der jüngeren Forschungsergebnisse aus Medizin, Psychologie und Pädagogik. Demnach ist eine sogenannte Primärprävention gerade im frühkindlichen Alter besonders erfolgversprechend.

Der Rotary Club Herford-Widukind hatte im Kreis Herford für das Projekt eine Anschubfinanzierung gegeben, damit das standardisierte Fortbildungsprogramm „Starke Kinder, gute Freunde“ beginnen konnte. „Wir freuen uns, dass die Präventionsmaßnahme bei allen Beteiligten so gut ankommt“, sagt Caspar-Florens von Consbruch vom Rotary Club Herford-Widukind.

 

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