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Weltgebetstag 2017


Mehr als 90 Frauen aus dem Kirchenkreis beim Seminar in Herford / Gottesdienste am 3. März

Herford (02.02.2017) „Frauen aller Konfessionen laden ein zum Gottesdienst“, heißt es auch 2017 wieder am ersten Freitag im März. Der ökumenische Gottesdienst zum „Weltgebetstag“, den in diesem Jahr Frauen von den Philippinen vorbereitet haben, hat das Thema: „Was ist denn fair?“

Sorgen und Nöte

Die Vorbereitungsgruppe von der mehr als 7000 Inseln zählenden Inselgruppe in Südostasien, nimmt dabei die Gegensätzlichkeit der Lebenserfahrung der etwa  100 Millionen Einwohner dieses Landes auf. Wo es einerseits Reichtum und Wohlstand gibt, leben andererseits große Bevölkerungsteile in bitterer Armut. Der Kontrast zwischen Villenvierteln und dem Leben von Straßenkindern bzw. ungezählten Menschen, die ihre Arbeitskraft als Tagelöhner anbieten müssen, um sich und ihren Familien ein halbwegs „angemessenes“ Einkommen für mindesten einen Tag zu sichern, kann mancherorts größer kaum sein.

Darum ist in diesem Gottesdienst wieder das Leben einiger ganz konkreter Frauen der Ausgangspunkt – etwa einer jungen Frau, die als Haushaltshilfe in einer wohlhabenden Familie arbeitete und einer Witwe, die durch den Taifun Yolanda 2013  ihren Laden und ihr Haus und damit quasi die gesamte Existenz verlor.

Was ist denn fair?

Exemplarisch wird von ihrem Leben auf das vieler anderer Menschen geblickt und ihre Sorgen und Nöte vor Gott gebracht – ebenso aber auch ihr Dank für erfahrene Hilfe und für Kraftquellen, die ihnen im Leben geschenkt sind. Dazu zählen sie die Kraft ihres christlichen Glaubens, genauso wie die Solidarität der Gemeinschaft, die gerade in den indigenen Völkern der Philippinen eine gute „Tradition“ ist.

Im Mittelpunkt der biblischen Überlegungen steht in diesem Jahr das Gleichnis: „Die Arbeiter im Weinberg“ (Mt 20,1-16), das Gottes „andere Gerechtigkeit“ veranschaulicht. Nachdenkliche und kontroverse Überlegungen und Diskussionen zum Thema „Was ist denn fair?“ sind erwünscht – auch um gewonnene Antworten nach dem Weltgebetstagsgottesdienst verändernd in die Welt zu tragen.

Vorbereitung im Kirchenkreis Herford

Wie in jedem Jahr gab es auch in diesem, zur Vorbereitung der Gottesdienste und der oft danach stattfindenden ökumenischen Frauentreffen in vielen Gemeinden, zwei Vorbereitungstage. Für das ganztägige Seminar im Markusgemeindehaus in Herford und für das Halbtagsseminar im Haus der kirchlichen Dienste hatten sich mehr als 90 Frauen – meist Frauenhilfsleiterinnen und Mitarbeiterinnen in der Vorbereitung der Weltgebetstage -  angemeldet, die sich intensiv mit den Themen dieses Jahres beschäftigten.

So nahmen sie viele Eindrücke einer vielfältigen Reiseberichts von Renate Schröder auf die Philippinen mit, die in die oft so gegensätzlichen Lebenssituationen der Menschen dieser Inselregion einführte. Frau Schröder ist schon seit vielen Jahren jährlich mit einer Reisegruppe der Ev. Frauenhilfe von Westfalen unterwegs, um die Länder und Regionen, die den jeweiligen Weltgebetstagsgottesdienst vorbereiten, zu bereisen und ihre Erfahrungen dort in Wort und Bild dann mit den Frauenhilfsmitarbeiterinnen im Kreis Herford und darüber hinaus zu teilen.

Theologische Grundlagen

In die schwungvollen und melodiösen Lieder der Weltgebetstagsordnung führte  Annegret Blomeyer ein und sorgte dafür, dass die anwesenden Frauen nicht nur sangen, sondern auch mit Instrumenten und Gesten „Schwung“ in ostwestfälische Seminarräume brachten.

Pfarrerin Eva-Maria Schnarre führte mit ihrer Auslegung von „Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg“ ein in die theologischen Grundlagen des diesjährigen Gottesdienstes. Verschiedene Frauen aus dem Bezirksverband konnten in Arbeitsgruppen den interessierten Zuhörerinnen Zugänge zur Liturgie vermitteln und man teilte kreative Umsetzungsformen der einzelnen Teile des Ablaufs.

Öökumenische Verbundenheit

Die so „ausgebildeten“ Frauen sind nun gut vorbereitete „Multiplikatorinnen“, die den „Weltgebetstag“ in viele Kirchen und Gemeindehäuser tragen werden.

Hunderte Frauen (und längst auch „mutige“ Männer) werden darum auch in diesem Jahr wieder in ökumenischer Verbundenheit - direkt hier vor Ort und mit weltweit Millionen von Menschen, die nach der gleichen Ordnung am gleichen Tag Gottesdienst feiern werden -  nachdenken über die von den philippinischen Frauen angeregte Frage: „Was ist denn fair?“ und gemeinsam ihren Dank, aber auch ihre Sorgen, ihre Hoffnungen aber auch ihre Fragen vor Gott bringen – verbunden zu einer der wohl größten Gebetsgemeinschaften dann weltweit.

Gottesdienste zum Weltgebetstag wird es am Freitag, 3. März in jeder Stadt geben – nachmittags oder (für Berufstätige) auch manche am Abend. 

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