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„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ (Francis Bacon)


Es gibt im Lukas Evangelium (Kapitel 17,11-19) eine Erzählung über zehn Menschen, die an einer schweren Krankheit litten und von Christus geheilt wurden. Obwohl sich ihre Lebenssituation nach dieser Begegnung grundlegend änderte, haben sich neun von ihnen nicht bei ihm bedankt.

Nur einer hatte das Bedürfnis nach seiner Heilung, Gott zu danken und ihn zu loben. Und dieses Bedürfnis führt ihn wieder zurück zu Christus; er kehrt um und wirft sich diesem zu Füßen und dankt ihm. Zeigt mit dieser Geste, dass er in Christus Gottes Sohn anerkennt.

Ich denke, Dankbarkeit kann ich nur dann empfinden und erleben, wenn mir etwas von einem anderen zuteil wird, womit ich nicht gerechnet habe, und zwar deswegen, weil ich keinen Anspruch erhoben habe. Wenn ich in meinem Herzen Dankbarkeit empfinde, dann weiß ich auch, der andere ist mir gut, in diesem Fall: Christus sieht meine Not und will und kann sie wenden. Und mir wird dann auch freudig bewusst:

In seinem Blick auf mich ist er mir nah – so nah wie kein Mensch mir sein kann und genau deswegen will ich ihm nun auch nah sein; wende mich innerlich zu ihm und zeige im Gebet  meinen Dank.

Blicken wir nur auf diesen Mann: Denn der kommt Christus sehr nahe, als er sich ihm zu Füßen wirft. Und Christi Aufforderung: „Steh auf!“ hebt diesen Menschen regelrecht aus dem Staub.

Im Hören dieser Worte werden wir zu Zeugen einer Auferstehung ins Leben und zum Leben. Und zwar zu einem Leben, das der Tod nicht mehr antasten kann.

Dies – so wird es verkündigt - erfährt ein Mensch, der seinem Gott dankbar ist für das, was er für ihn getan hat. Und weiter sagt Christus zu dem Mann: „Und geh!“

Ich höre in diesem Wort Christi die Ermutigung: und leb getrost dein Leben, denn dein Vertrauen in mich hat dich gerettet. Dieses „gerettet“ ist etwas ganz anderes und so viel mehr als im körperlichen Sinne wieder gesund zu werden. Denn Christus gibt diesem Menschen - eben dem ihm dankbaren Menschen - über die körperliche Gesundung hinaus Anteil am ewigen Leben und eröffnet ihm damit eine Perspektive, die die anderen 9 niemals haben werden.

Die anderen sind gesund geworden – das schon – aber verborgen ist ihnen geblieben, welch große Barmherzigkeit ihnen hätte zuteil werden können.

So bleiben sie doch – trotz ihrer Gesundheit - verlorene Menschen, die nichts wissen wollen und auch nichts wissen werden von der Freude, die ein dankbarer Mensch in seinem Leben empfinden kann.

Sie hätten mehr haben können! So viel mehr!

Pfarrerin Gabriele Steinmeier, Kirchengemeinde Kirchlengern


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