Pfarrerin Eva-Maria Schnarre ist "Qualifizert für's Quartier"

Erstellt am 17.05.2018

Fortbildung zur „Quartiers- und Netzwerkmanagerin“ für den Kirchenkreis beendet

Foto: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses „Qualifiziert für´s Quartier“

 

Herford (17.05.2018). „1001 Methoden, die erlernt wurden – 300 Arbeitsstunden im Selbststudium – 160 Seminarstunden – 7 Themenblöcke – 3 Seminarfahrten in Stadtquartiere – eine qualifizierte Bescheinigung zum Schluss“ – so fasste Kursleiterin Dr. Bettina Kruth das Seminar zusammen, das am Montag, dem 7. Mai 2018 zu Ende ging. "Qualifiziert für´s Quartier" war diese Langzeitfortbildung über 15 Monate betitelt, die vom Ev. Johanneswerk angeboten wird und "Quartiers- und Netzwerkmanager/innen" ausbildet.

Im vierten Kursdurchgang dieser Art war erstmalig nun auch eine Vertreterin unseres Kirchenkreises dabei, wenn sich im Gästehaus Bethesda in Bad Salzuflen Führungskräfte aus der Seniorenarbeit, Behindertenhilfe und Erwachsenenbildung trafen, um sich für die "Quartiersarbeit" qualifizieren zu lassen.

Ins Quartier, also den nahen Lebensraum eines Menschen, gehört auch Kirche mit hinzu. "Wie Netzwerke entstehen können – etwa in der Seniorenarbeit, der Jugend- und Familienarbeit ist ein spannendes Thema von zunehmender Wichtigkeit und aus den Entwicklungen und dem Diskurs aller Beteiligten ist der Beitrag unseres seelsorglichen und diakonischen Angebotes nicht wegzudenken" – war der Ansatz aller Beteiligten, die zustimmten, dass Pfarrerin Eva-Maria Schnarre darum an dieser Fortbildung teilnahm.

„Sie kann gleichzeitig als Gemeindepfarrerin von Herford-Emmaus ein Quartiersprojekt, das mit zu den Anforderungen diese Seminars gehört, ganz praktisch in der Kirchengemeinde durchführen und so exemplarisch „ausprobieren“ und als Pfarrerin im Frauenreferat und damit „regional“ tätig, ihre Kompetenzen auf diesem Gebiet auch an andere Interessierte weitergeben“ war der Ansatz.

In Blockveranstaltungen in Bad Salzuflen wurden zahlreiche Themen bearbeitet –  Methoden der Partizipation von Menschen in ihrem „Quartier“, Fragen der Inklusion, rechtliche Aspekte, Fragen des Welfare-Mix, Öffentlichkeitsarbeit, Zukunftsentwicklung von Quartieren und vieles mehr. Daneben gaben Fahrten zu besonderen Quartiersprojekten in Bremerhaven, Münster und Hamburg Einblicke in konkret in einigen Kommunen bereits erfolgreich durchgeführte Projekte.

Zur Übergabe der Abschlussbescheinigung des Seminars hatte sich am 7. Mai auch Superintendent Michael Krause einladen lassen.

Gemeinsam lauschten die Absolventinnen und Absolventinnen des Seminars einem Vortrag über eine partizipative Methode der Zukunftsentwicklung namens „Projekt U“ - bzw. „lauschten“ nicht nur, sondern ließen sich einladen zu einem Diskurs über Zukunftsbilder – u.a. auch von „Kirche“ im Jahre 2050. Noch weit hin? Oder doch näher als man manchmal denkt. Es war noch einmal ein spannender Tag für die Gäste und Kursteilnehmende, die im Anschluss dann ihre Teilnahmebescheinigungen erhielten und nun „Quartiers- und Netzwerkmanager/innen“ sind.

Pfarrerin Eva-Maria Schnarre lässt sich gerne zu solchen Fragen oder Moderation solcher Prozesse nun anfragen und einladen.

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