"In Vielfalt leben": 19 Kita-Fachkräfte absolvierten eine mehrmonatige, berufliche Qualifizierung

Erstellt am 10.12.2019

Religionspädagogische Basis-Fortbildung beim Ev. Kirchenkreis Herford

Die erfolgreichen Absolventinnen gemeinsam mit Superintendent Michael Krause (letzte Reihe links), Pfarrer Dr. Manfred Karsch (3. v. rechts) und Pfarrer Rolf Bürgers (rechts), Vorsitzender des kreiskirchlichen Kita-Leitungsausschusses


Herford (10.12.2019). Erfolgreich und mit großem Engagement haben 19 Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Herford an einer mehrmonatigen, beruflichen Qualifizierung teilgenommen. Dafür gab es jetzt bei einer offiziellen Abschlussfeier mit Superintendent Michael Krause die persönlichen Zertifikate.

Unter dem Motto „In Vielfalt leben, sich selbst und andere wahrnehmen und wertschätzen sowie aufeinander achtgeben“ haben sich die Teilnehmerinnen von Januar bis November an 14 Seminartagen unter anderem mit der religiösen Entwicklung von Kindern vertraut gemacht. Außerdem haben sie kreative Methoden und Gestaltungsmöglichkeiten zur kindgerechten Arbeit mit biblischen Geschichten erprobt und in Form von Projekten angewendet.

„Der religionspädagogischen Arbeit kommt in der evangelischen Kindertageseinrichtung eine besondere Bedeutung zu“, erklärt Pfarrer Dr. Manfred Karsch vom Referat für pädagogische Handlungsfelder des Kirchenkreises. „Dabei stellt die Religionspädagogik keine ´Sonderform´ pädagogischen Handelns dar, sondern ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Bereiche der pädagogischen Arbeit in einer evangelischen Kita berührt.“

In der sogenannten Basis-Fortbildung erwerben die Kita-Fachkräfte grundlegende theologisches und religionspädagogisches Fachwissen. Sie erproben neue Methoden und erweitern ihr Methodenrepertoire. Der Kirchenkreis bietet für die Basis-Fortbildung einen jährlich wechselnden Themenschwerpunkt an.

Karsch: „Wir haben für 2019 ein sehr aktuelles Themenfeld aufgegriffen, denn Kinder wachsen in heterogenen Lebenswelten auf. Ob beispielsweise soziale, kulturelle oder religiöse Vielfalt, für Kinder sind das alles Herausforderungen, bei denen Erwachsene Hilfe und Unterstützungen bieten können.“ Die Inhalte der diesjährigen Fortbildung orientierten sich unter anderem an Beispielen und Familiengeschichten im Alten Testament und deren kreativen Gestaltung zu pädagogischen Projekten im Kita-Alltag. 

An der Fortbildung nahmen teil: Petra Alpers (Kita Schwennigdorf), Nina Bartelheimer (Kita Oldinghausen), Lena Benedens (Kita Wallenbrück), Anja Bökenschmidt (Kita Dünne), Claudia Freese (Kita Gossner Rödinghausen), Elvira Gottfried (Kita Dietrich‐Bonhoeffer Enger), Daniela Groth (Kita Herford‐Marien), Ilka Großegödinghaus (Kita Hiddenhausen), Christin Heise (Kita Westerenger), Julia Honermeier (Kita Ellersiekstraße Bünde), Monika Janke (Kita Südlengern), Svetlana Jabs (Kita Regenbogenhaus Löhne), Sabine Matthes (Kita Spradow), Sarah Mores (Kita Auf der Wehme Kirchlengern), Anja Naumann (Kita Regenbogen Bünde), Sandra Pellmann (Kita Falkenhorst Enger), Sabrina Schlüter (Kita Lippinghausen), Sabine Tauscher (Kita Siemshof), Nicole Toll (Kita Hüffen).

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