Mehr als 200 Gäste beim Frühjahrsempfang 2019 des Kirchenkreises Herford

Erstellt am 14.05.2019

Gastredner Christoph Markschies: „Was kann man aus dem Schicksal des Christentums in der Antike für heute lernen?“

Foto (von links): Landrat Jürgen Müller, Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies, Bürgermeister Tim Kähler, Pfr. Holger Kasfeld und Superintendent Michal Krause

Foto: Ensemble Vinorosso


Herford (14.05.2019). Mehr als 200 Gäste aus Kirche, Politik, Kultur und Gesellschaft konnte Superintendent Michael Krause beim Frühjahrsempfang des Kirchenkreises empfangen. Sie erlebten einen anregenden und unterhaltsamen Abend im Kongresszentrum des BildungsCampus Herford.

Dazu beigetragen haben unter anderem das Ensemble Vinorosso aus Detmold und Gastredner Christoph Markschies von der Humbold-Universität zu Berlin. Auch der Veranstaltungsort war ein Glanzlicht. Aus dem ehemaligen Kasernengelände formt zurzeit die Stadt Herford ein überregionales, akademisches Zentrum: den Bildungscampus. Oder wie Bürgermeister Tim  Kähler in seinem Grußwort sagte, hier entwickelt sich ein Ort von einer ehemals militärischen Nutzung hin zu einem Ort der Bildung, Forschung und Innovation.

Mit internationaler Musik vom Feinsten stimmte Vinorosso die Gäste auf den Abend ein. Das Orchester verstand es ausgezeichnet, unterschiedliche Kulturen und Landstriche mit klassischer Musik erklingen zu lassen – voller Leben, voller Hingabe, voller Harmonie.

„Was kann man aus dem Schicksal des Christentums in der Antike für heute lernen?“, lautete das Vortragsthema von Christoph Markschies, der seine Zuhörer mit einem lehrreichen wie auch unterhaltsamen und motivierenden Vortrag begeisterte. Mit Blick auf den Veranstaltungsort erklärte er unter anderem: Das frühe Christentum sei eine integrierende, alle Bevölkerungsschichten umfassende Bildungsbewegung gewesen.

Markschies wurde 1962 in Berlin geboren, studierte Evangelische Theologie, klassische Philologie und Philosophie in Marburg, Jerusalem, München und Tübingen, wurde promoviert 1991 zum Dr. theol., habilitierte sich 1994 und ist nach Professuren in Jena (1994-2000) und Heidelberg (2000-2004) seit 2004 Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2006-2010 war er Präsident der Humboldt-Universität, seit 2012 ist er Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2001 wurde er mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet.

Fotoimpressionen:

Foto: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies

Foto: Superintendent Michael Krause

Foto: Landrat Jürgen Müller

Foto: Bürgermeister Tim Kähler

Foto: Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow

Foto: Holger Kasfeld moderierte den Frühjahrsempfang

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