70 Frauen beim interkulturellen Frauenfrühstück zum Thema "Friedensstifterinnen" im Kreiskirchenamt

Erstellt am 25.03.2019

Bereits elfte Veranstaltung / Viele weitere gemeinsame Frühstücke und Aktionen sollen folgen

Herford (25.03.2019). „Friedensstifterinnen“ hieß das Thema des Frauenfrühstücks, zu dem am Samstag 70 Frauen im Saal des Kreiskirchenamtes an der Herforder Hansastraße zusammen gekommen waren.

Frauen des synodalen Ausschusses für Frauenarbeit hatten diesen Morgen vorbereitet. Begonnen wurde er, nachdem Ausschussvorsitzende Manuela Müller-Riepe die anwesenden Frauen herzlich begrüßt hatte, mit zwei Gedichten zum Thema „Frieden“.

Christel Wörmann trug ein Gedicht von Mascha Kaleko vor, das mit der Zeile endet: "Wir wissen nicht, was morgen wird, ob der Kampf unser harrt oder Frieden, ob hier Sense sirrt, oder Spaten klirrt, wir wissen nur, dass es Morgen wird, wenn wir Schwerter zu Pflügen schmieden."

Rückblicke auf „Friedensstifterinnen“ in der Geschichte standen darum ebenso im Fokus wie die Frage nach Morgen, also der Zukunft unserer Welt und wie „Friedensstifterinnen“ heute wirken und wo jeder Mensch selbst daran mitwirken kann „Schwerter zu Pflügen“ zu schmieden.

Ella Kraft und Sabine Peter aus der Vorbereitungsgruppe für den Morgen trugen weitere Texte und die interessante Biographie und Wirkungsgeschichte der sogenannten „Mutter der Bäume“, Wangari Mathaai vor, die 2004, wegen ihres Einsatzes für den Klimaschutz, den Friedensnobelpreis erhielt.

Natürlich hatte man zuvor die Gelegenheit genutzt, sich an dem reich gedeckten Mitbring-Buffett zu stärken, bei dem alle etwas zu einem gemeinsamen Frühstück beigetragen hatten.

Besonders lebhaft ging des an den Tischen dann zu, als die Frauen dort in Gruppe das Thema „Kenne ich Friedensstifterinnen – und was muss ich tun, um eine zu werden?“ diskutierten. Trotz vieler Geschichten und Meinungen blieb man dabei – trotz mancher auch gegenläufiger Ansichten - sachlich und in einem fröhlichen Austausch und Miteinander.

Vielleicht ist „Frieden“ genau so zu erringen.

Und auch wohl nur, wenn „Friedensstifterinnen“ zwei weitere wichtige Punkte beachten, war man sich im gemeinsamen Nachgespräch dann einig.

Der erste: „Man muss dran bleiben!“ Das gilt auch für die Friedensgebete,  die es einige Zeit in Herford gab, die heute oft aber nur noch zu konkreten Anlässen stattfinden. Sie sollen – gemeinsam mit anderen Interessierten – wieder verstärkt aufgenommen werden. Gemeinsam für den Frieden beten – vielleicht ein wichtiger Baustein um aus Gegeneinander Miteinander über Grenzen von Nationen, Kulturen und Religionen zu formen.

Beim interkulturellen Frauenfrühstück wurde die oft angemahnte „versöhnte Verschiedenheit“ nun schon zum elften Mal gepflegt. Viele weitere gemeinsame Frühstücke sollen folgen und weitere Aktionen.

Denn – das ist das zweite: Besondere Zeiten benötigen besondere Mittel.

„Wie können wir denn nun konkret werden – so wie es die jungen Menschen derzeit so vorbildhaft vorleben“ – stellte eine der Anwesenden die Frage, die

Vielen der Frauen auf den Nägeln brannte. „Nicht nur reden – machen!“ bringt weiter, war man sich einig. Die Frauen des synodalen Frauenausschusses versprachen zeitnah Aktivitäten vorzubereiten und zu initiieren. Ob es „Oma geht mit“ wird, wo eben die Älteren sich den vielen Schüler*innen auch bei uns anschließen und mit demonstrieren oder andere Wege  und andere Tage für friedensfördernde Aktionen genutzt werden, wird überlegt. Anregungen gerne auch entgegen genommen.

Ganz konkret „machen“ wollten alle dann auch etwas für die Menschen in den Überschwemmungsgebieten im südlichen Afrika (Mosambik, Malawi und Simbabwe). Spontan rief Frauenpfarrerin Eva-Maria Schnarre zu einer Spendensammlung für die von den schweren Zerstörungen dort Betroffenen auf. Ihr Vorhaben: „Ich versuche jeden gespendeten Euro  zu verdoppeln“ führte zu einer guten Spendenbereitschaft. 300 Euro wurden ins Sammelkörbchen eingelegt. Hoffentlich gelingt es, mindestens 600 Euro daraus zu machen – oder mehr!

Spenden – auch mit geringen Beträgen – werden gerne entgegengenommen. Kontonummer für die Aktion bitte im Frauenreferat erfragen unter 05221/988460 oder eva-maria.schnarredontospamme@gowaway.kirchenkreis-herford.de

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