Nachruf Pfarrer Reinhard Schwarze

Erstellt am 27.04.2019

 Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrkonferenz,

eine traurige Nachricht muss ich Ihnen übermitteln, die mich selbst zum Ausgang der Passionszeit erreicht hat. Herr Pfarrer i.R. Reinhard Schwarze ist am 11. April 2019 im Alter von 78 Jahre verstorben.

Reinhard Schwarze ist im Mai 1940 in Hüllhorst geboren und ist dort auch aufgewachsen. Seine Reifeprüfung hat er in Lübbecke abgelegt. Das Studium der Ev. Theologie hat er in Bethel, Marburg, Zürich und Münster absolviert. Nach dem 1. Theologischen Examen 1966 führte ihn das Vikariat zunächst nach Hagen, eine zweite Station des Vikariats führte Reinhard Schwarze nach Jerusalem. Während dieser Zeit brach der sogenannte Sechstagekrieg aus. Die damit verbundenen Geschehnisse und gesellschaftlichen Veränderungen erlebte Reinhard Schwarz aus der Perspektive eines Gemeindevikars. Nach dem 2. Theologischen Examen kam Pfarrer Schwarz in die Johanniskirchengemeinde in Hagen, zunächst als Hilfsprediger. Später ist ihm die dortige 1. Pfarrstelle übertragen worden. Im Jahr 1975 ist Pfarrer Schwarz in den Kirchenkreis Herford gewechselt und hat den Dienst als Berufsschulpfarrer am August-Griese-Berufskolleg in Löhne übernommen. Er hat dort 30 Jahre lang bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2005 gewirkt. Während dieser Zeit hat Reinhard Schwarz in der Lehrplankommission des Landes Nordrhein-Westfalen mitgearbeitet.

Die Einführung von Pfarrer Schwarz hat in der Heilandskirche in Siemshof stattgefunden. In Siemshof hat er auch mit seiner Frau Anne gewohnt. Die beiden hatten 1970 geheiratet. Eine Tochter, Katharina, ist den beiden Eheleuten 1973 geboren worden.

Bis vor wenigen Jahren hat Reinhard Schwarz die Pfarrkonferenzen in unserem Kirchenkreis rege besucht und war als geschätzter Kollege gerne im Austausch mit den anderen über die dort verhandelten Themen.

Die Beerdigung fand am 15. April 2019 aus der Heilandkirche heraus statt.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Anne und seiner Familie. Wir wissen unseren Bruder geborgen in Gottes und hoffen, dass er nun schauen kann, was er geglaubt hat. Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben. Das ist unsere österliche Hoffnung.

Herzlichst

Ihr Michael Krause

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