Kirchenkreis: Freunde, Mitarbeitende und Weggefährten verabschieden Michael Krause

Erstellt am 03.09.2020

Krause: „Ich habe mich getragen gefühlt von euch als Geschwistern und geleitet von Gott“

Michael Krause

Abschiednehmen von Michael Krause als Superintendenten

Das Duo „White Coffee“

Text und Fotos: Bernd Höner

Kreis Herford (03.09.2020). Mit einer Feier - unter Beachtung der Corona-Schutzverordnung - im Saal von „Brüngers Land-Wirtschaft“ in Rödinghausen verabschiedete der Evangelische Kirchenkreis Herford seinen scheidenden Superintendenten Michael Krause. Neben haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden aus dem Kirchenkreis waren auch etliche Vertreter des öffentlichen Lebens gekommen, um Krause für seine Arbeit zu danken und alles Gute für die berufliche Zukunft bei „Bethel Nord“ zu wünschen. Für musikalischen Akzente sorgte das Duo „White Coffee“ aus Herford.

„Eine große Freude und Hilfe"

„Du hast den Überblick, siehst aber auch gleichzeitig die Details“, sagte Landrat Jügen Müller: „Es hat Spaß gemacht, mit dir gemeinsam zu gestalten.“ Horst Prüßmeier vom Aufsichtsrat des Diakonischen Werks im Kirchenkreis würdigte die von Krause angestoßenen Umstrukturierungen im Bereich der Diakonie und stellte fest: „Du hast das alles angepackt, ohne die wesentlichen Aufgaben des Diakonischen Werks und die Menschen aus den Augen zu verlieren.“ Als Vertreterin der Theologinnen und Theologen im Kirchenkreis sprach eine der jüngsten von ihnen, Vikarin Ann-Kristin Schneider:„Du hast Mut bewiesen und den Kirchenkreis in die Zukunft geführt.“

Klaus Bockermann, Rotarier wie Krause, dankte diesem für sein Engagement im Projekt „Musik macht stark“, mit dem die Rotarier Schulen im Kreis Herford unterstützen, während Superintendent Andreas Huneke aus dem Nachbarkirchenkreis Vlotho vor allem Krauses Arbeit im Theologischen Ausschuss der Landeskirche hervorhob: Dass die Landessynode einen einmütigen Beschluss zum Umgang mit diversen sexuellen Orientierungen gefasst habe, sei vor allem der umsichtigen Einbringung dieses Themas in die Synodalberatungen durch Krause zu verdanken. „Es war eine große Freude und Hilfe, dich in unsere Mitte gehabt zu haben“, sagte Huneke auch im Namen der anderen Superintendenten der Region.

"Trainerwechsel"

Krause selbst bezog sich in seinem Schlusswort einmal nicht auf die Bibel, sondern als ehemaliger Jugendtorwart in Exter auf Fußballersprüche, denen er aber auch einige Erkenntnisse über Glauben und Leben abgewinnen konnte. „Ich habe mich getragen gefühlt von euch als Geschwistern und geleitet von Gott“, sagte Krause, der den Wechsel im Superintendentenamt auch als eine Art „Trainerwechsel“ interpretierte.

Fotoimpressionen:

Michael Krause mit Ehefrau Uta

Landrat Jürgen Müller

Horst Prüßmeier

Ann-Kristin Schneider

Klaus Bockermann

Andreas Huneke

Ein weiterer Abschied beim Abschied: Die aus dem Amt scheidenden Mitglieder des Kreissynodalvorstandes (von links) Thomas Segadlo, Markus Fachner und Karl-Hermann Meier

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