Tipp des Tages: Osterbäume mit unzähligen bunten Ostereiern in Herfords Norden

Erstellt am 06.04.2020

Ideen aus dem Kirchenkreis zum Nachmachen und Mitmachen

 

(Herford, 06.04.2020). „Gemeinsam Ostern feiern trotz Kontaktverboten, wie kann das geschehen?“ Das fragten sich die Jugendreferenten aus „Alt-Stiftberg“ Bernd Wömpner und Steffen Möller. Ihre kurze Zeit später: „Lasst uns das alte Symbol für Ostern, das Ei, nehmen und gemeinsam etwas daraus machen. So entstand die Idee eines „Osterbaums“, der mit unzähligen bunten Ostereiern behängt werden soll.

Osterbäume vor den vier Kirchen der Gemeinde

„Früher gab es in vielen Häusern Ostersträucher und heute haben auch noch viele in oder vor dem Haus bemalte Eier in Büsche oder an Bäume gehängt“, erklärt Bernd Wömpner, der für die Kreuzkirchengemeinde und für Herford-Marien in der Jugendarbeit tätig ist. „Wir machen es genau so. Vor unseren vier Kirchen stehen entweder geeignete Bäume oder wir werden andere Möglichkeiten schaffen. Und dann kann in den Tagen rund um Ostern ein tolles Bild aus vielen selbstgestalteten Ostereiern entstehen.“

Die vier Kirchen sind, neben der Kreuzkirche an der Hessestraße und der Kirche auf dem Stiftberg auch die Kirchen der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde, also die Markuskirche an der Landsberger Straße und die Christuskirche an der Glatzer Straße.

Deren Jugendreferent Steffen Möller erklärt, dass diese besondere Aktion in dieser Zeit der Verunsicherung und Isolation ein Zeichen von Hoffnung und Gemeinschaft sein soll: „Das Ei ist Symbol für das, was tot zu sein scheint, hart wie Stein. Trotzdem wohnt in ihm Leben und bricht irgendwann heraus. So ist an Ostern der Stein vor dem Grab weggerollt und Menschen erzählen von Jesu Auferstehung und vom Leben. Diese Botschaft vom Sieg des Lebens über Angst, Schrecken und Tod, haben wir gerade besonders nötig.“

Vor den Kirchen sollen nun viele solcher Hoffnungszeichen gesammelt werden. Sie können bereits in den nächsten Tagen gestaltet werden.

„Man kann selbst Ostereier ausblasen und bemalen“, sagt Bernd Wömpner, „aber vor den Kirchen wird es auch jeweils einen Behälter mit Plastikeiern geben, die man dort abholen und dann zu Hause bemalen kann. Schon beim Abholen kann man so einzeln oder als Familie einen schönen Spaziergang machen und dann noch einmal, wenn man hingeht, um die Eier am Osterbaum aufzuhängen. Am besten ist eine möglichst wetterfeste Bemalung. Dann wird es schön bunt und lebensfroh.“

Aus der Ferne Nähe schenken

Grenzen gibt es im Moment für alle genug, diese Aktion soll über alle Religions- und Konfessionsgrenzen hinweg ein Zeichen der Gemeinschaft von vielen sein. Und noch mehr Menschen mögen sich dann am gemeinsamen Ergebnis erfreuen, mit dem man einander aus der Ferne Nähe schenkt und ein frohes Osterfest wünscht.

Eine Bitte haben die Initiatoren allerdings: Bitte nicht in Gruppen an den Osterbäumen aufhalten, sondern vernünftig bleiben und so Nächstenliebe üben, wie sie jetzt so eben nötig ist.

Auch in der evangelischen Kirchengemeinde Enger wird es eine solche „Osterbäume“ –Aktion geben, an der sich hoffentlich viele beteiligen.

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