Kreis Herford: Konzert statt Frühstück – schöner "Ersatz" in Corona-Zeiten

Erstellt am 09.10.2020

Ausschuss für Frauenarbeit organisiert Interkulturelles Frühstück

Foto: Yulika Ogawa- Müller (Cello) und Ilja Gaede (Gesang und Gitarre)


Kreis Herford (09.10.2020). Das „Interkulturelle Frühstück“ konnte in diesem Herbst nicht so stattfinden wie gewohnt.

Trotzdem hatte der „Ausschuss für Frauenarbeit“ beschossen, die Veranstaltung nicht ersatzlos zu streichen. Darum fand nun eine „Interkulturelle Martinee“ statt, die mehr als ein Ersatz war, sondern ein Genuss für alle, die sich einladen und auf dieses andere Veranstaltungsformat eingelassen hatten. Darin waren sich alle Zuhörerinnen einig: „Es war ein bewegender Samstagmorgen.“

Ein musikalisches Duo, bestehend aus Yullika Ogawa-Müller (Cello) und Ilja Gaede, (Gitarre und Gesang) verstand des, die gute Akustik in der Christuskirche an der Glatzer Straße in Herford zu nutzen und den Raum zu füllen mit nachdenklichen und fröhlichen Tönen und Gesang aus aller Welt. Das Repertoire reichte dabei von alten irischen Folksongs, amerikanische Songs,  über orientalische Klänge, israelische Volksweisen bis zu deutschen Liedern von Hannes Wader und Gerhard Schöne.

Ebenso zwischen nachdenklich und heiter waren die Texte, die die Musik eindrücklich ergänzten. Gedichte und Statements von Frauen zu Themen wie Werte, Glück, Freundschaft waren dabei ebenso zu hören wie Statements der kürzlich verstorbenen US-Bundesrichterin Ruth Bader Ginsburg oder „Wir sind die anderen“ der Herforderin Hanna Rechlin.

Die Ausschussfrauen Ella Kraft, Sabine Peter, Regine Knefelkamp und Frauenpfarrerin Eva-Maria Schnarre hatten die Texte ausgewählt und durch einen musikalisch-poetischen „roten Faden“ gelang es, Musik und Gedichte zu einer Einheit verschmelzen zu lassen, die spürbar begeisterte.

Elke Fiefstück, eine der beiden Vorsitzenden des Frauenausschusses, hatte, als besondere Überraschung für den Abschluss, leckere Kekse gebacken, die in Tüten den Teilnehmerinnen mit auf den Weg gegeben wurden. In jeder Tüte fand sich auch noch das „Wir sind die anderen“ Gedicht, um es zu Hause nachlesen und an andere weitergeben zu können.

Damit soll, so die zweite Ausschussvorsitzende, Manuela Müller-Riepe, die am Ende herzlich allen Mitwirkenden dankte, die darin beschriebene Sichtweise von Toleranz und Widerstand weiter gedacht und weitergegeben werden –hoffentlich weit über die „interkulturelle Woche“, die immer Ende September stattfindet, hinaus.

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