Hiddenhausen: Jung trifft Alt im Café / Gastfreundschaft und Köstlichkeiten

Erstellt am 13.02.2020

„Alte Werkstatt“ mittwochs mit Stricktreff und Schülerprojekt

Gisela Multhaup (v.l.n.r.), Reinhard und Annegret Vorndamme werden im Café Alte Werkstatt von Lennard Seife (17) und Marie Lüking (15) aufmerksam und freundlich betreut. An den beiden Servicekräften vom Johannes-Falk-Haus hat auch Cafébetreiberin Anna von Consbruch ihre Freude. (FOTO: Daniela Dembert)


Hiddenhausen (13.02.2020). Munteres Geplauder und Kaffeeduft liegen in der Luft. Lennard (17) serviert Reinhard Vorndamme ein Stück Torte. Dieser möchte allerdings noch gerade seine Reihe beenden, bevor er sich dem süßen Genuss hingibt.

Vorndamme sitzt gemeinsam mit ungefähr 20 Damen im Café Alte Werkstatt an der Maschstraße und strickt. Bewirtet werden die Handarbeitenden derweil von Marie Lüking und Lennard Seife, zwei Schülern des Johannes-Falk-Hauses. An Mittwochnachmittagen übernehmen die Mädchen und Jungen den Cafébetrieb: Schüler begrüßen, schenken Kaffee aus und servieren Kuchen und Torten, die zuvor im Hauswirtschaftsunterricht gebacken wurden.

Zu Gast am Mittwochnachmittag

"Das Café ist im siebten Jahr und die Schule war Kooperationspartner der ersten Stunde", erzählt Anna von Consbruch, die Vorsitzende des Vereins, der das Café betreibt. Was als Projekt begonnen hat, ist jetzt längst fester Bestandteil des Unterrichts. Die Schüler besorgen den Einkauf, backen und übernehmen den Service im Café. Dabei ist es jedem freigestellt, ob er lieber hinter den Kulissen wirken oder im Publikumsverkehr arbeiten möchte.

Anna von Consbruch ist voll des Lobes: "Die Jugendlichen wachsen hier wirklich über sich selbst hinaus, weil sie die Chance bekommen, innerhalb eines geschützten Raumes Verantwortung und Aufgaben zu übernehmen."

Die Förderung dieser eifrigen Schüler liege den Initiatoren sehr am Herzen. Um für kontinuierliche Buchungen zu sorgen, macht der Verein kräftig Werbung. "Wir würden uns über mehr Gruppen freuen, die sich mittwochs im Café treffen", sagt sie. Ganz neu mit dabei ist eine offene Strickgruppe, die sich aus dem Netzwerk der ehemaligen Gemeindesekretärin Ruth Bröhenhorst rekrutiert, die "einfach jeden" kennt und selbst bekennende Strickerin ist.

Stricktreff

Am 11. März und 22. April kommt der Stricktreff wieder zusammen, für den Herbst sind weitere Termine in Planung. "Jeder, der am Stricken in Gesellschaft interessiert ist, kann gerne zu uns stoßen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich", versichert Bröhenhorst und bittet zur Planung um eine verbindliche Anmeldung unter (0163) 7 84 17 73.

"Es war immer schon die Intention dieses Cafés, Menschen zusammen zu bringen. Trifft man sich zu einer gemeinsamen Beschäftigung, fällt es viel leichter, mit Fremden ins Gespräch zu kommen", erzählt Holger Kasfeld vom Kirchenkreis Herford. Es zeigt sich, die Begegnungen im Mittwochscafé sind vielschichtig und im wahrsten Sinne "eng verstrickt".

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