Gottesdienst in der Lutherkirche zum Leitungswechsel in der Kita Kirchstraße Südlengern

Erstellt am 25.09.2020

Tradition wertschätzen, neue Ideen einbringen

Foto (von links): Pfarrer Rolf Bürgers, Christiane Grube, Regine Henneken, Anette Schmidt und Pfarrerin Claudia Günther

 

Kirchlengern (25.09.2020). Leitungswechsel in der evangelischen Kita Kirchstraße: Beim Gottesdienst in der Lutherkirche in Südlengern-Dorf wurde die bisherige Leiterin Anette Schmidt in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig wurde Christiane Grube offiziell als neue Leiterin eingeführt.

Zusammen mit Gemeindepfarrerin Claudia Günther nahm Pfarrer Rolf Bürgers als Vorsitzender des Leitungsausschusses der Kindertagesstätten im Evangelischen Kirchenkreis Herford die Entpflichtung und Einführung vor. „Die Arbeit in der Kindertagesstätte war Ihnen Herzensangelegenheit“, sagte er zu Anette Schmidt und erinnerte an ihre insgesamt 44-jährige Dienstzeit in mehreren Kitas im Kirchenkreis. Der neuen Leiterin sprach er für die neue Aufgabe Gottes Segen zu und verwies auf die Vielfalt der Führungsaufgaben.

Bereits seit August arbeitet Christiane Grube als Leiterin in der Kita. Eigentlich hätte schon die offizielle Amtsübergabe während eines Gottesdienstes stattfinden sollen. Doch aufgrund der Corona-Pandemie konnte dies erst jetzt erfolgen – und auch nur mit einer begrenzten Anzahl von Kindern, Eltern und weiteren Besuchern. Trotzdem war die Kita stark präsent im Gottesdienst, beispielsweise mit Erinnerungen und Wünschen, die vorab von Kindern als Sprachnachrichten aufgezeichnet und dann im Gottesdienst abgespielt wurden.

Pfarrerin Claudia Günther dankte im Namen der Lydia-Kirchengemeinde der scheidenden Leitung für die gute Zusammenarbeit und würdigte deren „engagierte, warmherzige Persönlichkeit“. Der neuen Leitung wünschte sie Gottes Beistand, gerade auch in der aktuellen Situation, die den Mitarbeiterinnen im Kita-Bereich große Anstrengungen abverlange.

Grüße überbrachten auch die Mitarbeiterinnen der Kita, die mit einem Spiel darstellten, wie eine Kita-Leitung verschiedene Ideen zusammenführen muss. „Danke, danke, danke!“ sagten Kindergarteneltern zu Anette Schmidt. Außerdem wünschten sie der neuen Leiterin, dass sie liebgewordene Traditionen wertschätzen und gleichzeitig neue Ideen einbringen möge.

Die Kita-Fachberaterin des Kirchenkreises, Regine Henneken, skizzierte die beruflichen Wege der alten und der neuen Leitung. Nach dem Anerkennungsjahr in Bielefeld arbeitete Anette Schmidt ab 1976 für zehn Jahre im Kindergarten in der Bussche-Münch-Straße in ihrem Heimatort Spenge. Es folgte eine dreijährige Pause nach der Geburt der Tochter. 1989 übernahm Schmidt die Leitung der Kita „Kleine Taube“ in Wallenbrück. Nach 22 Jahren wechselte sie in die Leitung nach Südlengern. Zusätzlich übernahm sie auch noch für neun Monate die Leitungsvertretung in der Herforder Katharina-von-Bora-Kita, einer Vier-Gruppenanlage mit 90 Kindern. „Sie haben deutliche Spuren hinterlassen“, sagte Henneken.

Die neue Kita-Leiterin, Christiane Grube, war lange Zeit in den evangelischen Kitas in Mennighüffen und Halstern tätig. Nach einer Leitungsfortbildung übernahm sie für kurze Zeit die Leitung des Offenen Ganztags einer Grundschule, bevor sie nun in den Kita-Bereich zurückkehrte. „Wir freuen uns, dass Sie dort festgestellt haben, dass die Kita doch Ihr ‚Herzens‘-Feld ist“, sagte Henneken.

Das letzte Wort hatte Anette Schmidt. „Die wichtigsten Personen in einer Kita sind die Kinder. Ich habe mich immer bemüht, dass sie an erster Stelle stehen“, sagte sie und versprach den anwesenden Kindern: „Wenn diese doofe Corona-Zeit vorbei ist, dann können wir noch einmal gemeinsam singen.“

 

 

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