Enger: Endspurt beim Kita-Neubau an der Professor-Vormfelde-Straße

Erstellt am 27.08.2020

B&S und Ev. Kirchenkreis Herford schaffen Raum für 52 Kinder

Foto oben: Die ersten Kinder haben sich bereits die neuen Räume angeschaut und sind beeindruckt

Foto oben: Kita-Leiterin Anna-Lena Baake (vorne) bei der Baustellenbesichtigung gemeinsam mit (von links) Bürgermeister Thomas Meyer, Superintendent Michael Krause, Landrat Jürgen Müller, Kita-Fachberaterin Regine Henneken und B&S-Vorstandsvorsitzende Petra Eggert-Höfel


Enger (27.08.2020). Noch bestimmen Handwerker das Bild im Kita-Neubau an der Professor-Vormfelde-Straße: Fußbodenleger und Maler bearbeiten Wände und Böden, Haustechniker verziehen Leitungen und montieren Leuchten. Ab Oktober sollen insgesamt 52 Kinder das Regiment in der dann betriebsbereiten, neuen evangelischen Kita „Emmaus“ übernehmen.

Großer Bedarf an Kita-Plätze

Auch in Enger ist in den vergangenen Jahren der Bedarf an Kita-Plätzen stark gestiegen, so dass die Stadt Enger und das Jugendamt des Kreises Herford die Schaffung zwei weiterer Kindertageseinrichtungen für notwendig erachtet haben. Im Neubau an der Professor-Vormfelde-Straße wird viel Platz geschaffen für 16 Kinder 4 Monaten bis 3 Jahren und 36 Kinder von 3 bis 6 Jahren.

Die Gesamtnutzfläche der Kita, für die die B&S etwa 1,9 Millionen Euro investiert, beträgt rund 630 Quadratmeter, der Baubeginn erfolgte im Februar. Den Betrieb der Kita wird im Oktober der Evangelische Kirchenkreis Herford übernehmen.

Neubau im Wohngebiet

„Man sieht, dass etwas Gutes hier entstehen wird“, sagt Bürgermeister Thomas Meyer bei einem Besichtigungstermin Ende August. Landrat Jürgen Müller, dessen Kreisjugendamt mit an der Planung beteiligt war, begründet die Entscheidung, den Neubau mitten in ein Wohngebiet zu setzen. „Hier wohnen die Familien. Außerdem ist dieser Standort gut, weil wir in einem zersiedelten Kreis nicht unbedingt weiter in die Fläche gehen wollen und in diesem besonderen Fall eine Kita zweigeschossig bauen dürfen.“ Superintendent Michael Krause bedankte sich bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit. „Es ist ganz toll, dass das alles geklappt hat. Ich bin sehr froh, dass wir hier die Kita erreichten können“, sagt er.

„Den Zeitplan einzuhalten war aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation eine echte Herausforderung, nun sind wir froh und erleichtert, dass unsere neue Kita termingerecht fertiggestellt wird“, freut sich Petra Eggert-Höfel, Vorstandsvorsitzende der Bau- und Siedlungsgenossenschaft (B&S). „Bis vor zwei Jahren stand auf dieser Fläche ein stark in die Jahre gekommenes Doppelhaus aus den 50er Jahren, das wirtschaftlich nicht modernisierungsfähig war. Die Entscheidung zum Abriss war goldrichtig, nun kommt die frei gewordene Fläche ganz den hier dringend benötigten Kindergartenplätzen zugute.“

„Schon von außen lassen sich am Baukörper die unterschiedlichen Nutzungsbereiche ablesen“, erläutert Architekt und Projektleiter Florian Ohmes. „Im roten Baukörper an der Professor-Vormfelde-Straße befinden sich der Eingang, die Küche sowie alle Nebenräume, die beiden etwas höheren, zurückversetzten Bauteile mit Holzverschalung sind dem großen Mehrzweckraum sowie den Spiel- und Gruppenbereichen der Kinder vorbehalten und haben eine direkte Verbindung zum Außenspielbereich.“ Das zweigeschossige Gebäude verfügt über einen Aufzug, so dass das gesamte Gebäude barrierefrei nutzbar ist.

Besonders nachhaltiges Bauen

Die neue Kita wurde in Holzrahmenbauweise ausgeführt, einer besonders nachhaltigen Bauweise, die sich bei der B&S bereits bei zahlreichen Neubauprojekte bestens bewährt hat.  „Neben einer kurzen Bauzeit und überdurchschnittlicher Fertigungsqualität profitieren die Nutzer von hervorragenden Dämmeigenschaften und einem tollen Raumklima“, schwärmt Petra Eggert-Höfel.

Der Kirchenkreis mietet das Gebäude für den Betrieb der dreigruppigen Kita an, die Planung ist in enger Abstimmung zwischen B&S und dem Kirchenkreis erfolgt. Das Außengelände ist naturnah geplant und wird in den kommenden Wochen gestaltet.

Das Personal wie Leitung, pädagogische Fachkräfte und Hauswirtschaftskraft ist eingestellt und bereitet gemeinsam den Start zum 1. Oktober vor. „Die 52 Plätze sind alle belegt: aktuell werden 23 Kinder in einer Übergangsgruppe im Gemeindehaus an der Stiftskirche betreut und zwei Kinder unter drei Jahren in der benachbarten Evangelischen Kita Falkenhorst. Alle weiteren Kinder kommen Anfang Oktober dazu“, berichtet Kita-Leiterin Anna-Lena Baake.

In einem Interessenbekundungsverfahren ist die zukünftige Trägerschaft dem Evangelischen Kirchenkreis Herford übertragen worden. Der Kirchenkreis ist Träger von 45 Kindertageseinrichtungen, davon derzeit sieben Kitas in Enger und baut sein Angebot für Familien weiter aus. Aktuell wurden in den vorhandenen Einrichtungen vorübergehend zusätzliche Plätze geschaffen.

Pädagogisches Konzept

Die neue Kita übernimmt ein bewährtes, pädagogisches Konzept mit vielfältigen Unterstützungsangeboten, wie zum Beispiel Fachberatung, Fortbildung und Verwaltung. „Wichtige pädagogische Elemente werden auch hier sein: Religionspädagogik und Einbindung in die Kirchengemeinde, Musik, Bewegung und Sprache sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung und gesunde Ernährung“, erklärt Regine Henneken, Fachberaterin für die evangelischen Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis.

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