Lippinghausen: Kita-Leiterin Brigitte Sussick offiziell in den Ruhestand verabschiedet

Erstellt am 09.07.2021

Für die Kita-Leiterin war es ein „Traumberuf“ / 41 Jahre in der Ev. Kita Lippinghausen aktiv

Foto oben: Brigitte Sussick beim Verabschiedungsgottesdienst

Foto oben: Pfarrer Rolf Bürgers, Vorsitzender des kreiskirchlichen Kita-Leitungsausschusses, gibt Brigitte Sussick einen Segen mit auf ihren weiteren Weg


Text und Fotos: Annika Tismer

Hiddenhausen. Die Hexe Wackelzahn, eine Tüte Schokolinsen oder ein schützender Regenschirm sind nur einige der Dinge, mit denen Brigitte Sussick, Leiterin der evangelischen Kindertageseinrichtung Lippinghausen, verabschiedet worden ist. Mit einem feierlichen Gottesdienst haben der Evangelische Kirchenkreis, Kollegeninnen, die Mitarbeiterinnen der Kita sowie Eltern und Kinder sie in den Ruhestand verabschiedet.

„Ab jetzt möchte ich ganz viel reisen“, sagte die Kita-Leiterin über ihre künftigen Pläne. Vor allem die Insel Usedom soll dabei eines ihrer Ziele werden. Ganz aus dem Kirchenkreis Herford verabschieden möchte sie sich aber auch nicht. „Ich denke, ich werde einen Platz finden, an dem ich mich auch weiterhin engagieren kann“, erklärte sie. Nach einer ferienbedingten Pause möchte sie sich darüber genauere Gedanken machen.

41 Jahre Tätigkeit im Kirchenkreis Herford

Dass ein vollständiger Abschied nach immerhin 41 Jahren Tätigkeit im Kirchenkreis Herford nicht in Frage kommt, ist dabei kaum verwunderlich. „All die Jahre ist sie in der Kita in Lippinghausen aktiv gewesen und gehört dadurch zu den bekannten Persönlichkeiten hier im Dorf – kurz nach dem Bürgermeister“, erklärte Pfarrer Rolf Bürgers, Vorsitzender des kreiskirchlichen Kita-Leitungsausschusses, schmunzelnd.

Nachdem Sussick im Jahr 1980 für ihr Anerkennungsjahr in die evangelische Kita Lippinghausen gekommen war, sollte sie hier für den Rest ihres Berufslebens bleiben. 15 Jahre davon arbeitete sie als Gruppenleitung, seit dem Jahr 1995 dann als Einrichtungsleitung. Dabei hat sie viele Meilensteine in der Geschichte der Einrichtung mitgestaltet. Während die Einrichtung dreigruppig startete, kam immer mal wieder eine vierte Gruppe hinzu, wenn der Bedarf an Plätzen stieg. Bis zu 95 Kinder wurden zeitweise zeitgleich in der Einrichtung betreut, zuletzt waren es 65. Waren es zunächst ausschließlich Kinder über drei Jahren, so kamen im Laufe der Zeit auch immer mehr jüngere Kinder hinzu.

Stabilität, Kontinuität, Klarheit und Ehrlichkeit

„Sie waren dabei diejenige, die immer für Stabilität und Kontinuität gesorgt hat“, lobte Manuela Vicky Sieker, Leiterin des Referats für Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Herford. Vor allem habe Sussick der Einrichtung durch den musikalischen Schwerpunkt immer eine ganz besondere Note verliehen.

„Daneben waren es die Klarheit und Ehrlichkeit, die ich immer ganz besonders an Brigitte Sussick geschätzt habe“, fand auch Kita-Fachberaterin Regine Henneken vom Kirchenkreis ausschließlich lobende Worte für die Leiterin der Einrichtung, die sich zuletzt noch für mehrere Jahre zusätzlich als Kinderschutzfachkraft engagiert hat.

Traumberuf

Zwar hat sich Sussick ganz bewusst für den Ruhestand entschieden, ein wenig Wehmut kam während des Verabschiedungsgottesdienstes aber dennoch auf. „Es ist immer mein Traumberuf gewesen und er ist es bis heute. Besonders stolz bin ich aber auf all die Kinder, Eltern und Mitarbeiter, die diese Einrichtung mit ihren unterschiedlichen Begabungen bereichert haben“, sagte sie.

Von eben diesen Menschen gab es nicht umsonst auch reichlich Präsente, Worte des Dankes und vorgetragene Lieder.

Weitere Fotoimpressionen

Foto oben: Bei dem feierlichen Gottesdienst gab es Dank, Anerkennung und viele herzliche Worte für die ehemalige Leiterin der evangelischen Kita Lippinghausen

Kolleginnen, Mitarbeiterinnen der Kita sowie Eltern und Kinder kamen zur Verabschiedung von Brigitte Sussick (links im Bild)

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