Standortdebatte zur Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen

Erstellt am 11.03.2021

Digitaler Austausch zur Zusammenlegung der beiden Standorte / Pro und Contra

Bielefeld/ Herford/ Witten (10.03.2021). Die Standortfrage der Hochschule für Kirchenmusik Herford-Witten sorgt zurzeit für intensive, teils hoch emotionale Diskussionen in der Öffentlichkeit.

Aufgrund eines Kirchenleitungsbeschlusses vom Juni 2020 prüft die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) derzeit die Zusammenlegung beider Standorte – Herford und Witten – an einem neuen, dritten Standort: in Bochum. Dort könnten aufgrund der direkten räumlichen Nähe zur Ev. Hochschule (EVH), aber auch zur Ruhr-Uni Bochum (RUB), Synergieeffekte genutzt werden. Auf Wunsch der Herforder Kreissynode vom 29. Januar hatte die westfälische Kirchleitung am Mittwoch (10. März) zu einem digitalen „Standortgipfel“ eingeladen und wie gewünscht auch die Argumente für einen Verbleib am bisherigen Standort in Herford intensiv wahrgenommen.

Drei Stunden hatten Vertreterinnen und Vertreter aller Seiten in guter, offener und fairer Atmosphäre die Gelegenheit, den aktuellen Sachstand, Gründe für notwendigen Veränderungen sowie Pro und Contra, Chancen und Risiken des Standortwechsels zu erörtern. Die Argumente für den Hochschulstandort Herford wurden ebenso gehört und gewürdigt wie die für den Hochschulstandort Bochum. Konsens bestand in der Frage, dass beide Studiengänge für Kirchenmusik klassisch (Herford) und Kirchenmusik popular (Witten) an einem Standort vereinigt werden sollen. Unterschiedliche Auffassungen bestanden darin, welche Standort-Option für Studierende der Kirchenmusik langfristig die zukunftsträchtigere ist.

Die Ergebnisse des Standortgipfels werden der Kirchenleitung vorgelegt, die voraussichtlich im April 2021 endgültig über den zukünftigen Standort der Hochschule für Kirchenmusik entscheiden wird.

Am „Standortgipfel“ teilgenommen haben:

  • Pfarrer i.R. Günter Barenhoff, Vorsitzender des Freundeskreises der Hochschule für Kirchenmusik
  •  Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow, Vorsitzender des Kuratoriums der Hochschule für Kirchenmusik
  •  Professor Ulrich Hirtzbruch, Prorektor der Hochschule für Kirchenmusik/Standort Herford
  •  Assessorin Pfarrerin Diana Klöpper, Ev. Kirchenkreis Bochum
  • Professor Hartmut Naumann, Prorektor der Hochschule für Kirchenmusik/Standort Witten
  • Superintendent Dr. Olaf Reinmuth, Ev. Kirchenkreis Herford
  •  Vizepräsident Ulf Schlüter, Mitglied der der Kirchenleitung der EKvW
  •  Landeskirchenmusikdirektor Harald Sieger
  •   Kreiskantorin Johanna Wimmer, Herford, Vorsitzende des Landesverbands der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der EKvW

 

Zum Hintergrund

Die Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen ist seit 1948 in Herford ansässig. Sie bietet den Studiengang „Kirchenmusik klassisch“ mit Bachelor- und darauf aufbauendem Master-Abschluss an, darüber hinaus die Abschlüsse Künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen.

2016 wurde ergänzend in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Pop-Akademie in Witten dort der neue Studiengang "Kirchenmusik Popular“ mit Abschluss Bachelor eingeführt. Seit 2020 wird auch ein Masterstudiengang angeboten. Dort kooperiert die Hochschule auch mit dem Institut für Weiterbildung der Evangelischen Pop-Akademie.

Mit den beiden Studiengängen bietet die Hochschule für Kirchenmusik Herford-Witten deutschlandweit das derzeit größte Studienangebot im Bereich der evangelischen Kirchenmusik an, das zurzeit von rund 60 Studierenden wahrgenommen wird.

(Pressemitteilung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 10.03.2021)

 

 

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