Evangelischer Kirchenkreis und Diakonisches Werk: Bücherregal der Vielfalt

Erstellt am 26.03.2021

Foto: Freuen sich über das Regal der Vielfalt: Jörg Lange (Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit des Diakonischen Werkes Herford), Ernst-Udo Herche (Mediothek des Kirchenkreises Herford), Sven Steinkühler (Integrationsagentur des Diakonischen Werkes Herford)

 

Kreis Herford (26.03.2021). Fake News, Hatespeech und Verschwörungserzählungen versuchen die Welt - und wie sie funktioniert - in einfachen Phrasen zu erklären. Häufig hört man auch Stammtischparolen, bei der Arbeit, in der Schlange im Supermarkt oder im Bus. Dagegen wollen der Evangelische Kirchenkreis Herford und das Diakonische Werk gemeinsam ein Zeichen setzen: Für mehr gesellschaftliche Vielfalt sowie gegen diskriminierende Parolen im Alltag.

Dafür richten die Integrationsagentur und die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit des Diakonischen Werks Herford in der Mediothek des Kirchenkreises ein Bücherregal der Vielfalt ein. „Häufig fehlt Engagierten nicht das Interesse an Literatur und anderen Medien zum Thema Diversity, sondern schlichtweg die Information wo diese Dinge zu finden sind“, sagt Sven Steinkühler von der Integrationsagentur des Diakonischen Werks.

In der Buchspende sind neben Fachliteratur ebenfalls Spiegel-Bestseller wie Kübra Gümüsays poetisches und politisches Werk „Sprache und Sein“ enthalten. „Wichtig war es uns vor allem, dass Vielfalt nicht nur an der Menge an Büchern, sondern vor allem auch an der inhaltlichen Ausrichtung der Literatur deutlich wird und Autorinnen und Autoren zu Wort kommen, die sich konstruktiv mit gesellschaftlicher Vielfalt auseinandersetzen“, erläutert Jörg Lange, Mitarbeiter der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit im Diakonischen Werk.

Einen Raum und eine Präsenz dafür zu schaffen, ist Zielsetzung des Projekts. Insbesondere auch um einen Gegenpol zu Vorurteilen und Stammtischparolen zu bieten. „Deutschland entwickelt sich zunehmend vielfältiger. Daher möchten wir die weitere gesellschaftliche Öffnung gerne sinnvoll unterstützen“, fügt Ernst-Udo Herche vom Kirchenkreis an.

„Wir begreifen uns allmählich als offene und freie Gesellschaft, jedoch macht eine Vielzahl an Personen alltäglich diskriminierende Erfahrungen. Das gehört leider auch zum Alltag vieler Menschen im Kreis Herford.“, führt Jörg aus. „Solch verletzende Erlebnisse bekommen wir vor allem in den Lebensbereichen Wohnen, Arbeit und Bildung von Ratsuchenden immer wieder geschildert“, ergänzt Sven Steinkühler.

Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Herford engagiert sich seit einiger Zeit schon für gesellschaftliche Vielfalt und konnte über die Integrationsagentur bereits Impulse gegen Diskriminierung im Kreis Herford setzen. Das Engagement in diesem Bereich ist seit Ende letzten Jahres durch das Angebot der „Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit“ sogar noch ausgeweitet worden. Neben Projekten wie den „Regalen der Vielfalt“ werden Workshops und Veranstaltungen durchgeführt, die die Bevölkerung im Kreis Herford sensibilisieren sollen. Darüber hinaus wird das Diakonische Werk mit der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit Menschen mit Diskriminierungserfahrungen beratend, stärkend und empowernd zur Seite zu stehen.

Kreis Herford. Fake News, Hatespeech und Verschwörungserzählungen versuchen die Welt - und wie sie funktioniert - in einfachen Phrasen zu erklären. Häufig hört man auch Stammtischparolen, bei der Arbeit, in der Schlange im Supermarkt oder im Bus. Dagegen wollen der Evangelische Kirchenkreis Herford und das Diakonische Werk gemeinsam ein Zeichen setzen: Für mehr gesellschaftliche Vielfalt sowie gegen diskriminierende Parolen im Alltag.

Dafür richten die Integrationsagentur und die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit des Diakonischen Werks Herford in der Mediothek des Kirchenkreises ein Bücherregal der Vielfalt ein. „Häufig fehlt Engagierten nicht das Interesse an Literatur und anderen Medien zum Thema Diversity, sondern schlichtweg die Information wo diese Dinge zu finden sind“, sagt Sven Steinkühler von der Integrationsagentur des Diakonischen Werks.

In der Buchspende sind neben Fachliteratur ebenfalls Spiegel-Bestseller wie Kübra Gümüsays poetisches und politisches Werk „Sprache und Sein“ enthalten. „Wichtig war es uns vor allem, dass Vielfalt nicht nur an der Menge an Büchern, sondern vor allem auch an der inhaltlichen Ausrichtung der Literatur deutlich wird und Autorinnen und Autoren zu Wort kommen, die sich konstruktiv mit gesellschaftlicher Vielfalt auseinandersetzen“, erläutert Jörg Lange, Mitarbeiter der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit im Diakonischen Werk.

Einen Raum und eine Präsenz dafür zu schaffen, ist Zielsetzung des Projekts. Insbesondere auch um einen Gegenpol zu Vorurteilen und Stammtischparolen zu bieten. „Deutschland entwickelt sich zunehmend vielfältiger. Daher möchten wir die weitere gesellschaftliche Öffnung gerne sinnvoll unterstützen“, fügt Ernst-Udo Herche vom Kirchenkreis an.

„Wir begreifen uns allmählich als offene und freie Gesellschaft, jedoch macht eine Vielzahl an Personen alltäglich diskriminierende Erfahrungen. Das gehört leider auch zum Alltag vieler Menschen im Kreis Herford.“, führt Jörg aus. „Solch verletzende Erlebnisse bekommen wir vor allem in den Lebensbereichen Wohnen, Arbeit und Bildung von Ratsuchenden immer wieder geschildert“, ergänzt Sven Steinkühler.

Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Herford engagiert sich seit einiger Zeit schon für gesellschaftliche Vielfalt und konnte über die Integrationsagentur bereits Impulse gegen Diskriminierung im Kreis Herford setzen. Das Engagement in diesem Bereich ist seit Ende letzten Jahres durch das Angebot der „Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit“ sogar noch ausgeweitet worden. Neben Projekten wie den „Regalen der Vielfalt“ werden Workshops und Veranstaltungen durchgeführt, die die Bevölkerung im Kreis Herford sensibilisieren sollen. Darüber hinaus wird das Diakonische Werk mit der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit Menschen mit Diskriminierungserfahrungen beratend, stärkend und empowernd zur Seite zu stehen.

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