Herford: Jugendreferent Maxi Theine in den Dienst eingeführt

Erstellt am 30.09.2021

Region Herford Alt-Stiftberg / Kinder und Jugendliche mit den Augen Jesu sehen

Foto oben: Maximilian Theine (28)

Foto oben: Maximilian Theine wird von Jürgen Ennen in seinen Dienst als Jugendreferent eingeführt


Text und Fotos: Bernd Höner

Herford (30.09.2021). „Viele kennen dich schon und du hast schon viel gemacht“, sagte Pfarrer Johannes Baumann zu Beginn des Einführungsgottesdienstes von Jugendreferent Maximilian („Maxi“) Theine in der Herforder Christuskirche. Bereits am 1. Oktober 2020 hatte Theine als Nachfolger von Andreas Kemper seinen Dienst in der Jugendregion Herford Alt-S

tiftberg aufgenommen, aber coronabedingt fand die Einführung erst am 26. September statt. Da die Jugendarbeitsregion die Emmaus-Gemeinde, die Kreuzkirchengemeinde und die Mariengemeinde umfasst, waren aus all diesen Gemeinden Besucher in die Kirche an der Glatzer Straße gekommen.

Außerdem waren die Kinder des Luise-Scheppler-Kindergartens da: Sie brachten Erntegaben für den Erntedankgottesdienst am darauffolgenden Sonntag und sangen gemeinsam mit der Gemeinde das Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“.

Gotesdienst

Die Predigt im Gottesdienst hielt der Leiter des Amtes für Jugendarbeit im Kirchenkreis, Jürgen Ennen, über die Geschichte vom Zöllner Zachäus. „Du kletterst gern, aber nicht nur deswegen passt die Geschichte zu dir und deiner Arbeit“, sagte Ennen zu Theine: „Jesus sieht die in der letzten Reihe – und das ist auch dir wichtig.“

Kinder und Jugendliche wünschten sich, gesehen zu werden. Es gelte, sie mit den Augen Jesu zu sehen und ihnen zu helfen, selbständig zu werden im Glauben und im Leben. Ennen nahm das Bild des kleinen Zöllners, der auf einen Baum klettert, um Jesus zu sehen, auf: „Unsere Aufgabe in der Jugendarbeit ist es, Jugendlichen auf den Baum zu helfen, dass sie Jesus sehen und ihm begegnen.“

Bei der Einführung des Jugendreferenten erinnerte Ennen auch daran, dass dieser in den ersten Monaten seines Dienstes die Jugendlichen nur mit Maske oder per Video („im Kachelfernsehen“) kennenlernen konnte: „Das ist nicht die Form der Beziehungsarbeit, wie wir sie uns eigentlich wünschen.“

Mittlerweile ist in der Jugendarbeit aber wieder deutlich mehr möglich. So ist Theine in Jungscharen und Jugendgruppen aktiv und leitet zusammen mit seinem Regionskollegen Bernd Wömpner und den Jugendreferentinnen der Region Herford-Innenstadt einen „Juleica-Kurs“ für zukünftige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ausbidlung und Arbeit

Geboren und aufgewachsen in Bielefeld wurde Theine selbst nach Konfirmation und einem Juleica-Kurs ehrenamtlicher Mitarbeiter in der evangelischen Jugendarbeit, arbeitete bei Freizeiten und der Ausbildung von Mitarbeitenden mit. Nach dem Abitur studierte der heute 28-Jährige Soziale Arbeit. Noch während des Studiums arbeitete er in Harsewinkel in der Offenen Jugendarbeit, nach dem Bachelor-Abschluss war er für ein Bauwagenprojekt der Evangelischen Jugendarbeit in Vilsendorf verantwortlich, bevor er in die Region Herford Alt-Stiftberg wechselte.

Hier hat er eine 30-Stunden-Stelle, die es ihm ermöglicht, sich zusammen mit seiner Frau um seine beiden kleinen Kinder zu kümmern und berufsbegleitend eine theologische Zusatzausbildung in der Bildungsstätte Nazareth in Bethel zu absolvieren.

Erlebnispädagogik und „Kampfespädagogik“

In die Jugendarbeit bringt Theine besondere Erfahrungen in der Erlebnispädagogik und „Kampfespädagogik“ ein. Bei letzterer geht es darum, spielerisch die eigenen Kräfte kennenzulernen, aber auch respektvoll und kooperativ zu agieren. Theine sieht in dem, was Ennen in der Predigt sagte, auch seine eigene Vorstellung ausgedrückt: „Ich möchte Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen, so dass sie starke und selbstständige Persönlichkeiten werden.“

Foto oben: Maximilian Theine (vorne mit Tochter) zusammen mit v. l. Reimund Markus (Kreuzkirchengemeinde), Pfarrer Johannes Baumann (Emmaus-Kirchengemeinde), Jens Cardinal (Jugendfachausschuss), Jürgen Ennen (Amt für Jugendarbeit), Pfarrerin Eva-Maria Schnarre (Emmaus-Kirchengemeinde) und Pfarrer Dr. Gerald Wagner (Marienkirchengemeinde)

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