Kirchenkreis Herford: Frauenausschuss lädt zu Friedensgebeten ein

Erstellt am 24.02.2022

Beginn am Samstag, 26. Februar, um 11.45 Uhr / Danach freitags um 18 Uhr in der Münsterkirche (Münsterkirchplatz 4, Herford)

Herford (24.02.2022). Der Frauenausschuss im Evangelischen Kirchenkreis Herford hat gestern am Mittwoch in seiner Sitzung beschlossen, ein Friedensgebet zu initiieren.

„Natürlich die Kriegsgefahr jetzt besonders, aber auch die zunehmenden Spaltungen in unserer Gesellschaft machen uns Angst, dem wollen wir Raum geben und miteinander unsere Ängste, aber auch die Hoffnung für den Frieden formulieren. Wir wollen dabei bewusst keine politischen Statements, sondern hier einfach allen gemeinsam die Möglichkeit bieten, nicht ganz alleine zu bleiben mit dem, was jetzt auf der Seele brennt, sondern miteinander unsere Bitten für den Frieden in Worte zu fassen und vor Gott zu bringen“, sagt Frauenpfarrerin Eva-Maria Schnarre, die mit den Ausschussfrauen die Friedensgebete begleiten wird. 

Frieden statt Krieg, Miteinander statt Hass und Gewalt

„Alle, die sich Frieden statt Krieg und Miteinander statt Hass und Gewalt wünschen sind dazu eingeladen“, betont sie. Aus aktuellem Anlass wird man am kommenden Samstag, 26. Februar 2022 starten.

„Um 11.45 Uhr treffen wir uns vor der Münsterkirche und werden um fünf vor zwölf symbolisch zum Mittagsläuten und Friedensgebet dann hineingehen und in Worte fassen, was uns bewegt.“

Friedensgebete und Gespräche

Weitere Friedensgebete werden dann in den nächsten Wochen, mindestens bis Ostern, jeweils am Freitag um 18 Uhr in der Münsterkirche stattfinden. Das Friedensgebet soll etwas 15-20 Minuten dauern. Danach gibt es dann immer noch das seelsorgliche Angebot miteinander ins Gespräch zu kommen.

Schnarre: „Vielleicht ändern wir nichts von hier aus an der Weltpolitik direkt, die macht uns derzeit oft eher hilflos. Aber wir müssen hier und jetzt miteinander den Frieden fördern. Wir folgen dabei auch einem alten Sprichwort, das die Mutter einer Frau aus dem Ausschuss über ihrer Haustür stehen hatte: ´Wer Frieden hält im eignen Haus, der trägt ihn in die Welt hinaus.´ Gott um Hilfe zu bitten für die Welt, in der derzeitigen Krise und für uns und hier und hier bei uns anfangen. Das können wir und wollen wir.“

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