Hochschule für Kirchenmusik: Superintendent Dr. Olaf Reinmuth zur landeskirchlichen Standortentscheidung

Erstellt am 17.03.2022


Herford (17.03.2022). Die westfälische Kirchenleitung hat einen Hochschul-Neubau in Bochum beschlossen (Infos dazu hier).

Nachfolgend die Stellungnahme von Dr. Olaf Reinmuth, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Herford:
 

Die Entscheidung trifft uns, aber sie freut uns auch.

Dass die Hochschule hier in Herford keine gemeinsame Zukunft haben wird, ist jetzt beschlossen. Das wird sich fundamental auf die kirchenmusikalische und kulturelle Landschaft in der Region auswirken. Im Blick auf diese Veränderungen bin ich geschockt, und es werden hier viele geschockt sein.

Andererseits freut es mich, dass die Entscheidung gefallen ist. Und es ist damit ja der kirchenmusikalischen Ausbildung in Westfalen eine sehr gute Zukunft vor Augen gestellt. Das Engagement unserer Kirche freut mich sehr und kann jeden musikalisch engagierten Menschen, in welcher Region auch immer, nur freuen.

Ich danke allen, die sich vor allem vor einem Jahr eingemischt und zu Wort gemeldet haben. Vor allem den vielen Stimmen aus der weiteren Öffentlichkeit und der Politik. Der große Zuspruch, hat mich sehr bewegt und berührt. Die Diskussion war aus meiner Sicht sehr wichtig.

Es wird jetzt darauf ankommen, konstruktiv mit dieser Entscheidung umzugehen.

Es wird nötig sein, für die Studentinnen und Studenten einen guten Übergang an den neuen Standort möglich zu machen. Für die Hochschule insgesamt wird es darauf ankommen, eine wirklich gut funktionierende Zusammenarbeit der beiden Hochschulzweige zu organisieren. Im letzten Jahr ist dafür nach meiner Wahrnehmung schon einiges getan worden. Die Freude über diese große Entscheidung für die Kirchenmusik insgesamt dürfte dort sehr groß sein.

Wir in Ostwestfalen werden uns, nach der Schockphase, auf den Weg machen müssen. Wir werden unser Engagement in Kirchenmusik neu ausrichten, wahrscheinlich verstärken müssen. Wir werden schnell aktiv werden müssen. Ich sehe im Grunde sehr viel Energie bei sehr vielen Beteiligten und Interessierten.

Gerade bereiten wir die Ausschreibung für die Kreiskantorenstelle (Nachfolge Johanna Wimmer) vor. Sie wird einen Schwerpunkt in Nachwuchsförderung haben. Die halbe Stelle Kreiskantor/ Kreiskantorin wird verbunden mit der halben A-Kirchenmusikstelle in Bünde-Lydia (Nachfolge KMD H.-M. Kiefer, der in den Ruhestand geht.).

Der Hochschule mit den beiden Zweigen am neuen Standort wünsche ich von Herzen einen guten Start, schnell einen attraktiven Ruf und viel Zugkraft für Studierende – und hoffe sehr, dass sich alle, die an der Diskussion beteiligt waren, nach einer Übergangszeit auf diese neue Perspektive einlassen können.

 

 

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