Fachliche Verstärkung beim Evangelischen Kirchenkreis Herford

Erstellt am 15.03.2022

„Das Miteinander wird einem einfach gemacht“

Foto: Abteilungsleiterin Kirsten Salmon (vorne) gemeinsam mit Architektin Judith Seeberg (links) und Bankbetriebswirt Henning Villmann.

 

Kreis Herford (15.03.2022). Kirsten Salmon ist Betriebswirtin und seit Dezember die neue Abteilungsleiterin Finanzen beim Evangelischen Kirchenkreis Herford. Ebenfalls neu beim Kreiskirchenamt in Herford sind der diplomierte Bankbetriebswirt Henning Villmann als Hauptsachbearbeiter Finanzen und die Architektin Judith Seeberg.

„Aus Zahlen kann man ganz viel herauslesen, zum Beispiel wie eine Organisation wirtschaftlich aufgestellt ist. Und wenn man diese Zahlen kennt und versteht, kann man Menschen gut beraten, damit sie das Beste daraus machen. Das finde ich spannend an meinem Beruf,“ erzählt Kirsten Salmon.

Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre hat sie die vergangenen Jahre in einem großen Industrieunternehmen gearbeitet, zuletzt als Leiterin des Controllings. Nach der Geburt ihrer Tochter entschloss sich Kirsten Salmon, das Thema Finanzen beruflich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Da kam die Stellenausschreibung beim Kirchenkreis genau zur richtigen Zeit. Anfang Dezember begann die 34-Jährige ihre Arbeit im Kreiskirchenamt.

Henning Villmann kam im Januar dazu. Er arbeitete die vergangenen 23 Jahre für eine Genossenschaftsbank und stand dann vor einer Karriereentscheidung. „Ich habe mir gedacht, soll´s das jetzt sein oder mache ich etwas Anderes“, erzählt der 45-Jährige. Als Ergebnis seiner Überlegungen wechselte er die Branche und ging zum Kirchenkreis. Jetzt an seinem neuen Arbeitsplatz dreht sich zwar auch alles um Finanzen, aber trotzdem ist das Arbeiten ganz anders als vorher. „Der Kirchenkreis ist kein gewinnorientiertes Unternehmen und hat genauso wie andere Non-Profit-Organisationen keine wirtschaftlichen Gewinnziele. Das ist im Arbeitsalltag deutlich spürbar. Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem, die Verantwortlichen in den Kirchengemeinden zu beraten. Das ist ein partnerschaftliches Miteinander und ist genau das, was ich mir wünsche.“

Im November begann Judith Seeberg ihre Arbeit beim Kirchenkreis. Zuvor betreute und verwaltete die Architektin verschiedene Bauprojekte in Ostwestfalen. „Ich bin glücklich, an meinem Wohnort in Herford diese Teilzeitstelle gefunden zu haben“, sagt die 52-Jährige. Gemeinsam mit einer weiteren angestellten Architektin betreut sie die kreiskirchlichen Baumaßnahmen, Immobilien und Grundstücke. Zu ihrem Fachbereich gehören unter anderem die Sakralbauten und Schulgebäude sowie Gemeinde- und Pfarrhäuser. Seeberg: „Es ist schön, wie selbstständig man hier arbeiten kann. Das Miteinander wird einem einfach gemacht, diese Offenheit spürt man an jeder Ecke.“

Bei kreiskirchlichen Baumaßnahmen übernimmt die Architektin unter anderem die Aufgaben des Bauherrn und arbeitet bei größeren Projekten mit regionalen Architekturbüros zusammen. Ein aktuelles Planungs- und Bauprojekt ist beispielweise die umfangreiche Modernisierung der kreiskirchlichen Förderschule Johannes-Falk-Haus in Hiddenhausen.

Ein weiterer großer Arbeitsbereich ist die energetische Sanierung von Immobilien. Seeberg: „In den vergangenen Wochen habe ich schon einige alte Gebäude und auch Schäden besichtigt.“ Die Kirchengemeinden werden bei ihren baulichen Aufgaben unterstützt. Zusätzlich zur fachlichen Expertise im Kreiskirchenamt gibt’s für bestimmte Baumaßnahmen von der kreiskirchlichen Finanzgemeinschaft eine finanzielle Hilfe, die den jeweiligen Eigenanteil der Kirchengemeinden verringert.

„Zum Beispiel geht´s bei einer großen Kirchensanierung immer auch um eine hohe Investition. Dann besprechen wir gemeinsam mit den Verantwortlichen in der Kirchengemeinde, welche Möglichkeiten es beim Eigenanteil gibt. Wir beraten und helfen, die Entscheidung trifft dann die Kirchengemeinde selbst“, sagt Kirsten Salmon.

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