Bezirksverband Herford: Adventsfeier der Frauenhilfen mit mehr als 70 Frauen

Erstellt am 26.11.2022

Foto: In Anlehnung an das Anfangslied hieß das Thema in diesem Jahr: „Was wurde wohl gedacht in der Heiligen Nacht!“ – und nach Ochs und Esel, die als Krippenfiguren aus Holz auf einem Tisch rund um das Kind in der Krippe dann Aufstellung genommen hatten, kamen nach und nach alle anderen Krippenfiguren hinzu.


Kreis Herford (26.11.2022). „Was hat wohl der Esel gedacht in der Heiligen Nacht!“ – mit diesem Lied begann die diesjährige Adventsfeier des Bezirksverbands im Kirchenkreis Herford der Frauenhilfen. Mehr als 70 Frauen waren der Einladung ins „Haus der Kirche“ an der Hansastraße in Herford gefolgt und lauschten den Frauen des Vorstandes, die mit genau diesem Lied von Manfred Siebald den Nachmittag einleiteten.

Und mit dem Esel ging es dann weiter, mit Überlegungen zu dessen Gedanken rund um das Kind in der Krippe und im Dialog mit dem Ochsen, den viele auch dort an der Krippe erwarten. Warum beide traditionell meistens im Stall zu finden sind, erklärte dann ein Text nach dem Kaffeetrinken, zu dem – auch schon traditionell – leckerer Mohn- und Rosinenstriezel genossen wurde.

Dabei kamen die Frauen in lebhafte Gespräche, die ebenso zu diesen Begegnungsnachmittagen aller Frauenhilfen im Kreis gehören, wie die Vorbereitung der Adventsfeiern dann in den einzelnen Gemeinden. Aus fast jedem Team im Kirchenkreis sind nämlich die Leiterinnen und andere Teammitglieder an diesem recht frühen Termin nach Ewigkeitssonntag erschienen, um sich über die Arbeit in den verschiedenen Kreisen auszutauschen und um einmal gemeinsam zu erleben, was dann als „Mappe“ – oder „Reader“ – mitgenommen wird in die Kirchengemeinden und dann dort in der Arbeit im Advent genutzt.

In Anlehnung an das Anfangslied heißt das Thema in diesem Jahr: „Was wurde wohl gedacht in der Heiligen Nacht!“ – und nach Ochs und Esel, die als Krippenfiguren aus Holz auf einem Tisch rund um das Kind in der Krippe dann Aufstellung genommen hatten, kamen nach und nach alle anderen Krippenfiguren hinzu. Von Engeln, die über den Text des himmlischen Gloria diskutierten, über die Hirten und Weisen, die an der Krippe über das Kind nachdachten, bis zu Gedanken Marias reichten die fröhlichen und nachdenklichen Texte, die die Bezirksvorstands-Frauen vortrugen.

Es gab kürzere Texte und längere mit theologischem Tiefgang wie der von Agatha Christie, in dem Maria in die Zukunft ihres Kindes Jesus schauen darf. „Soll er diesen besonderen Weg gehen – auch durch Krisen, Angst und Tod?“ – In ihrer Antwort vertraut sie völlig Gott und den Weg des Kindes ihm und seinem Ratschluss an. Dazwischen wurde natürlich kräftig gesungen – weil das einfach wieder sein darf und zur Adventszeit hinzugehört.

Frauenpfarrerin Eva-Maria Schnarre hatte sich für ihre Andacht dieses Mal auch eine der Personen an der Krippe ausgesucht – ein, die oft weniger Beachtung findet: Was hatte wohl Josef gedacht in der Heiligen Nacht – und davor und danach: Liebe und Annahme des Kindes, Herausforderung durch die Flucht, Mut zu seiner Familie – auch gegen Widerstände – zu stehen…  Zu einem Bild von Beate Heinen – „Josef träumt“ – entstand ein Bild eines wichtigen Menschen im Leben des Menschen „Jesus von Nazareth“.

Ob Andacht oder die anderen Texte – mit dieser Auswahl werden die Frauen in ihre eigenen Frauenhilfen nun zurückkehren und vielleicht dort auch noch von „Trödel“, dem Engel erzählen, der immer etwas zu spät kam – und für den Gott doch eine wichtige Aufgabe fand. Das Wichtigste von Weihnachten aber bleibt das Kind – war die Schlussgeschichte dann noch einmal ganz deutlich.

Da waren sich alle Frauen und der eine anwesende Mann (Pfarrer Reinhard Linke, der die musikalische Begleitung übernommen hatte. Danke!) einig, die nach der schönen Adventsfeier dann in die kommende Advents- und Weihnachtszeit hinausgingen zu vielen Begegnungen, Lichtern, Weihnachtsmärkten, Essen, Feiern, …. – und doch mit dem einen Ziel: wirklich ganz auf dem Weg zu sein zur Krippe und zum Kind.

Allen dorthin unterwegs: Eine gute Zeit und dann – „Gesegnete Weihnachten!“

Übrigens: Wer noch eine Mappe mit den Texten und Liedern haben möchte, melde sich bitte im Frauenreferat, Telefon (05221) 98 84 60 oder schreibe eine Mail: eva-maria.schnarredontospamme@gowaway.kirchenkreis-herford.de.

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