„Church-Night“ in Eilshausen mit Einführung des Jugendreferenten

Erstellt am 08.11.2022

Kjell-Bo Kelsner offiziell ins Amt eingeführt

Foto: Kjell-Bo Kelsner (Bildmitte) zusammen mit den beiden Ehrenamtlichen Kim Harris und Dorina Henkenjohann sowie Michael Finzel vom Amt für Jugendarbeit, dem Jugendfachausschuss-Vorsitzenden Frank Dickertmann, Pfarrer Dr. Kai-Uwe Spanhofer und Pfarrerin Renata Pense (v.l.)

 

Herford (08.11.2022). Mit langanhaltendem Händeklatschen begrüßten mehr als 200 Gäste der „Church-Night“ den 21-jährigen Kjell-Bo Kelsner. Er wurde in der Kirche in Eilshausen als Jugendreferent für die evangelische Jugendarbeit in der Region Hiddenhausen in einem etwas anderen Gottesdienst eingeführt. Für zwei Jahre übernimmt der ausgebildete Erzieher die Stelle von Thurid Lechtermann, die in Elternzeit ist.

Die offizielle Einführung übernahm der stellvertretende Leiter des Amtes für Jugendarbeit im Kirchenkreis Herford, Michael Finzel, gemeinsam mit Pfarrer Dr. Kai-Uwe Spanhofer von der Stephanus-Kirchengemeinde und Mitgliedern des Jugendfachausschusses Hiddenhausen. Für Finzel war es eine besondere Situation: Bis zu seinem Wechsel in das Amt für Jugendarbeit 2019 war er selbst als Jugendreferent mit dem Spitznamen „Miko“ in der Region tätig, und Kelsner gehörte damals zum Kreis seiner ehrenamtlich Mitarbeitenden.

„Er ist also ein Eigengewächs“, sagte Finzel. Er beschrieb den neuen Jugendreferenten als jemanden, der immer verlässlich sei, in allen Lagen Ruhe bewahre, Sachen gründlich durchdenke, dann aber mit „Wumms“ nach vorne bringe. Finzel zog auch eine Parallele zu Martin Luther, dessen Lebensweg im Zentrum der „Church-Night“ stand: „Du versuchst wie Luther den Glauben verstehbar und sprachfähig zu machen.“

Kjell-Bo Kelsner wuchs in Stedefreund auf und zog dann mit der Familie nach Eilshausen, wo er konfirmiert wurde und Kontakt zur Jugendarbeit fand. Seine Erzieherausbildung mit gleichzeitigem Abitur absolvierte er am Anna-Siemsen-Berufskolleg Herford. Sein Anerkennungsjahr leistete er in der Jugendbildungsarbeit eines Klosters in Meschede. Da in der Corona-Zeit das Programm eingeschränkt war, verlängerte er seine Zeit dort um ein Jahr, um noch mehr Erfahrungen zu sammeln, und trat dann Anfang August die Elternzeitvertretung in der Jugendarbeit seiner Heimatregion an.

Dort hat er eine Menge zu tun: Nach den Einschränkungen der Corona-Zeit müssen die Gruppen wieder stabilisiert, die Angebote der „EJ in action“ reaktiviert und Freizeiten und Ferienspiele organisiert werden. „Langsam, aber sich läuft es wieder an“, erzählte Kelsner.

Eine besondere Herausforderung ergibt sich im Ortsteil Hiddenhausen, denn das dortige Gemeindehaus wird zum Teilstandort des Johannes-Falk-Hauses. Die Jugendarbeit und auch das Jugendbüro werden in das benachbarte alte Pfarrhaus verlagert, wo noch einige Umbaumaßnahmen erfolgen müssen. Auf diese und andere Herausforderungen in einer sich verändernden Kirche ging auch Finzel in seiner Einführung ein: „Du musst die nicht allein stemmen, du hast Menschen an deine Seite“, sagte er und verwies auf die rund 20 Ehrenamtlichen in der Region, von denen einige auch bei der musikalisch von einer Band aus dem „Haus der Musik“ begleiteten „Church-Night“ mitwirkten.

Foto: Stimmungsvolle Beleuchtung der Kirche während der „Church Night“ mit einer Band aus dem „Haus der Musik“

Foto: Dem neuen Jugendreferenten wurde bei der Einführung Gottes Segen zugesprochen.

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