Kreis Herford: Adventsfeier des Bezirksverbandes der Evangelischen Frauenhilfe

Erstellt am 30.11.2023

Eine schöne Tradition in der Weihnachtszeit

Foto: Symbolbild (Copyright: RitaE/ Pixabay)


Herford (30.11.23). Manchmal ist der Ewigkeitssonntag erst ein oder zwei Tage her, da wird es im Haus der Kirche schon „adventlich“. Das hat nichts mit einem möglichen „Frühstart“ der Frauen der Frauenhilfe im Bezirksverband Herford zu tun, sondern dass ihre Feier quasi gleichzeitig eine Premiere ist für die vielen Feiern in den Gruppen und Kreisen der Kirchengemeinden ist.

Die Gedichte, Geschichten und Lieder werden nämlich nicht nur an diesem Nachmittag gehört und gesungen, sondern sind auch „zum Mitnehmen“ – in einer Mappe – vorbereitet. Damit ist das Thema der Nachmittage oft auch das Thema in den Gemeindegruppen. In diesem Jahr war und ist das: „Apfel, Nuss und Mandelkern – Traditionen in der Advents- und Weihnachtszeit“.

Auch In diesem Jahr waren nämlich wieder in der Woche vor dem 1.Advent ca. 70 Frauen – und ein Mann – an der Hansastraße zusammengekommen, um miteinander zu reden, verschiedene Texte zu hören und zu singen und natürlich auch den schon traditionellen Marzipan- und Mohnstrudel und Stollen zu genießen.

Der eine Mann - Reinhard Linke, der Ehemann einer Vorstandsfrau - begleitete musikalisch auf dem Piano die vertrauten und neueren Lieder. Die Vorstandsfrauen hatten nicht nur die Vorbereitungen und die adventliche Dekoration der Tische übernommen, sondern teilten sich auch das Programm, das von Texten zur inhaltlichen Beschreibung bekannter und unbekannter Weihnachtstraditionen, über bekannte und unbekannte Gedichte, bis hin zu lustigen oder nachdenklichen Geschichten über weihnachtliche Begebenheiten reichten.

Der Apfel als Zeichen der „Paradiesfrucht“, deretwegen Adam und Eva aus der unmittelbaren Nähe Gottes vertrieben wurden hing früher an jedem Tannenbaum – später als Christbaumkugel aus Glas, die arme Glasbläser an der Stelle der essbaren Kostbarkeit für ihre Kinder zum Ansehen aufhängten. Alles um den Feiernden die Botschaft von dem zu vermitteln, durch dessen Menschwerdung die Nähe Gottes wieder den Menschen geschenkt wurde. „Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis…“

Die Nuss als köstliche und gesundmachende winterliche „Vitaminbombe“ an die man nur herankommt, wenn man sie zuvor „knackt“ – wie manchmal der Weg zum rechten Verständnis der biblischen Botschaft auch erst etwas beschwerlich sein kann, aber dann Leben heilvoll verändern kann – auch sie hing an vielen Bäumen.

Und so gibt es Legenden zum Barbaratag – zur Christrose – zum Nikolaustag…

Und beim Warten auf die Weihnacht helfen z.B. Adventskalender oder der Adventskranz – leider heute oft schon weit vor der Zeit vom „Weihnachtsbaum“ verdrängt, auf den hin der Kranz eigentlich „hinarbeiten“ sollte. So jedenfalls wussten es die Kinder im Waisenhaus „Rauhes Haus“ in Hamburg, denen Johann Hinrich Wichern mit diesem grünen Lebenskranz und den damals noch täglich mehr werdenden Kerzen den Weg zum Kind als „Licht er Welt“ eröffnen wollte.

Ähnliches gibt übrigens für den weitverbreiteten „Herrenhuter Stern“, der in Herrenhut Erzieher*innen beim Erzählen der täglichen Adventsgeschichten „half“.

Lustig wurde es bei der Geschichte vom Adventskalender für einen „Weihnachtsmuffel“, nachdenklich bei einer tollen Geschichte von den vielen Zutaten aus aller Welt, die im Stollen erst eine „kulinarische Kommune“ gründen müssen, um sich wirklich zu entfalten – jede mit dem, was sie zu bieten hat.

Kurz: Ein kurzweiliger Nachmittag zum Singen, „Klönen“, Zuhören und Mitmachen – spätestens als am Ende alle ihre erste Adventskerze des Jahres am ersten Adventslicht anzündeten und wie eine Welle im verdunkelten Saal des Kirchenkreises ein warmer Schein von Hoffnungslichtern sich ausbreitete – zu einem Gedicht von Monica Maria Mieck: „Ansteckend“

Hast du heute schon
ein Licht angezündet
und weitergereicht
von Hand zu Hand,
von Herz zu Herz ?
Mach du den Anfang,
dann wird es heller und
wärmer
in unserem Land.

Möge es damit auch in vielen anderen Herzen nun „adventlich“   und lichtvoll werden!

 

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