Gottesdienst mit Kindern

Bünde: Auf vier Pfoten durch den Kita-Alltag. Labradoodle-Hündin Käthe absolviert Praktikum / Vorschulkinder erwerben „Hundeführerschein“

Bünde: Auf vier Pfoten durch den Kita-Alltag. Labradoodle-Hündin Käthe absolviert Praktikum / Vorschulkinder erwerben „Hundeführerschein“

Bünde: Auf vier Pfoten durch den Kita-Alltag. Labradoodle-Hündin Käthe absolviert Praktikum / Vorschulkinder erwerben „Hundeführerschein“

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Bünde: Auf vier Pfoten durch den Kita-Alltag. Labradoodle-Hündin Käthe absolviert Praktikum / Vorschulkinder erwerben „Hundeführerschein“

Titelbild: Labradoodle Käthe zu Besuch in der Kita

Labradoodle-Hündin Käthe ist auf dem Weg zur Therapiebegleithündin und hat dafür jetzt ein Praktikum in zwei evangelischen Kitas absolviert. Dabei gab es nicht nur für Käthe viel zu lernen: Manche angehenden Schulkinder machten sogar ihren eigenen „Hundeführerschein“.

„Es ist schön zu beobachten, wie schnell Käthe einen Zugang zu den Kindern findet. Viele sind neugierig, werden aber gleichzeitig ganz ruhig und aufmerksam, wenn sie mit ihr zusammen sind“, erzählt Hundehalterin Anke Redeker, die zugleich dem Leitungsteam der Evangelischen Kindertageseinrichtung Frühlingsweg angehört. Gemeinsam durchlaufen die beiden derzeit eine fast zweijährige Ausbildung zum Therapiebegleithund-Team.

Ausbildung zum Therapiebegleithund

Im Rahmen dieser Ausbildung stand für Käthe nun ein Praktikum auf dem Programm. Dabei war die Labradoodle-Hündin sowohl in der Kita Frühlingsweg als auch im Evangelischen Familienzentrum Lortzingstraße im Einsatz. Für die Kinder bot sich damit die Gelegenheit, den richtigen Umgang mit einem Hund aus nächster Nähe kennenzulernen.

„Besonders intensiv beschäftigten sich die zukünftigen Schulanfängerinnen und Schulanfänger mit dem Thema“, berichtet Redeker. Dabei konnten die Kinder einen „Hundeführerschein“ erwerben. Sie lernten unter anderem, wie sie sich gegenüber einem Hund richtig verhalten, was bei seiner Pflege wichtig ist und wie ein respektvoller und sachgerechter Umgang mit dem Tier aussieht.

Tiergestützte Arbeit in Kitas

Der Evangelische Kirchenkreis Herford unterstützt die tiergestützte Arbeit in seinen Kindertageseinrichtungen und schafft damit die Voraussetzungen für den Einsatz von Käthe. Begleitet wird das Thema unter anderem von Fachberaterin Katharina Oberschachtsiek, die dazu im Austausch mit verschiedenen Institutionen und zuständigen Stellen wie dem Veterinäramt und dem Gesundheitsamt steht.

Für den Einsatz eines Hundes in einer Kindertageseinrichtung gelten klare Voraussetzungen. „Käthe benötigt unter anderem ein gültiges Gesundheitszeugnis und wird regelmäßig geimpft und entwurmt. Zudem wird für die Hündin eine eigene Personalakte beim Kirchenkreis und in der Kita geführt“, berichtet Redeker.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung soll Käthe ab Herbst oder Winter fester Bestandteil der tiergestützten Arbeit in der Evangelischen Kindertageseinrichtung Frühlingsweg werden. Begleitend dazu ist ein Elternabend geplant, bei dem das Konzept der tiergestützten Arbeit und der künftige Einsatz von Käthe ausführlich vorgestellt sowie offene Fragen rund um die tiergestützte Arbeit besprochen werden.

© Ev. Kita Frühlingsweg

Foto oben: Theo (rechts) mit Labradoodle Käthe und Hundehalterin Anke Redeker.

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