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Evangelische Erwachsenenbildung: Besuchergruppe aus Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho zu Gast bei Christian Dahm im Landtag

Evangelische Erwachsenenbildung: Besuchergruppe aus Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho zu Gast bei Christian Dahm im Landtag

Evangelische Erwachsenenbildung: Besuchergruppe aus Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho zu Gast bei Christian Dahm im Landtag

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Evangelische Erwachsenenbildung: Besuchergruppe aus Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho zu Gast bei Christian Dahm im Landtag

Titelfoto: Christian Dahm MdL (vorne, Mitte) begrüßte die Gruppe der Evangelischen Erwachsenenbildung im Raum der Landespressekonferenz NRW.


Mitten in drei intensiven Plenartagen des nordrhein-westfälischen Landtags hat der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Christian Dahm eine Besuchergruppe der Evangelischen Erwachsenenbildung aus dem Kirchenkreisverband Herford, Lübbecke, Minden, Vlotho im Düsseldorfer Landtag empfangen.

„Demokratie lebt vom Gespräch“

„Demokratie lebt vom Gespräch und vom gegenseitigen Zuhören. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, eine so engagierte kirchliche Gruppe aus Ostwestfalen bei uns im Landtag begrüßen zu dürfen“, erklärte Dahm in der Diskussionsrunde.

Nach einer staureichen Anreise aus Herford, ging es für die Besucherinnen und Besucher direkt hinein in das parlamentarische Geschehen: Einführung in die Arbeit des Landtags, Besuch einer Plenardebatte, Fragestunde, Aktuelle Stunde und laufende Beratungen standen auf der Tagesordnung. 

Die Diskussionsrunde mit der Gruppe fand dann an einem nicht alltäglichen Ort statt: Im Raum der Landespressekonferenz. Trotz vollem Terminplan, nahm sich der heimische Abgeordnete viel Zeit für die Gäste aus der Heimat.

Damit Städte und Gemeinden handeln können

Im Mittelpunkt des Austauschs standen unter anderem die Zukunft der Gesundheitsversorgung und die angespannte Finanzlage vieler Städte und Gemeinden in NRW. „Die finanzielle Situation vieler Kommunen ist dramatisch“, sagt Dahm. Er hat zu den kommunalen Finanzen auch in der aktuellen Plenarwoche geredet.  

Ein weiteres zentrales Thema war das umstrittene Ordnungsbehördengesetz. Die SPD-Landtagsfraktion habe laut Dahm das Ziel, den Kommunen mehr wirksame Instrumente gegen Müll, Vandalismus und Problemorte an die Hand zu geben.

Konkret soll eine rechtssichere Grundlage für den offenen Einsatz von temporärer Videoüberwachung durch kommunale Ordnungsbehörden sowie für örtlich begrenzte Alkoholkonsumverbote geschaffen werden. Damit sollen Städte und Gemeinden gezielt handeln können.

„Die demokratische Mitte muss zusammenhalten"

Mit Blick auf die politische Stimmung im Land mahnte Dahm zu mehr Zusammenhalt der demokratischen Kräfte: „Die demokratische Mitte muss zusammenhalten. Wenn wir uns gegenseitig blockieren oder nur streiten, stärken wir am Ende die politischen Ränder. Wir haben einen gemeinsamen Auftrag, unsere Demokratie zu verteidigen.“

Auch persönliche Fragen der Besuchergruppe beantwortete der SPD-Politiker offen. So sprach Dahm über die Herausforderungen parlamentarischer Arbeit, den Umgang mit kontroversen Debatten sowie seine Entscheidung, künftig nicht erneut für den Landtag zu kandidieren. „Politik macht mir nach wie vor Spaß. Aber ich freue mich auch auf mehr Zeit mit der Familie. Opas müssen nicht bis zum Schluss im Parlament sitzen“, sagte Dahm mit einem Augenzwinkern.

Zum Abschluss dankte der Abgeordnete der Gruppe aus Ostwestfalen für den offenen Austausch und das große Interesse an der Landespolitik. Anschließend durften die Besucherinnen und Besucher aus OWL noch die Düsseldorfer Altstadt auf eigene Faust erkunden – ein Ort, den die Abgeordneten aufgrund der hohen Termindichte selten zu Gesicht bekommen.

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