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Herford: Neues Hospiz geht noch 2026 an den Start / 90 Interessierte beim Info-Abend in der Markthalle

Herford: Neues Hospiz geht noch 2026 an den Start / 90 Interessierte beim Info-Abend in der Markthalle

Herford: Neues Hospiz geht noch 2026 an den Start / 90 Interessierte beim Info-Abend in der Markthalle

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Herford: Neues Hospiz geht noch 2026 an den Start / 90 Interessierte beim Info-Abend in der Markthalle


Titelfoto: Diakonie-Vorständin Kerstin Hensel (links) zusammen mit der künftigen Standortleitung des Hospizes Herford, Anne-Meike Thöne, bei dem Info-Abend.

Das Hospiz Herford, das erste stationäre Hospiz für den Kreis Herford, soll nach umfangreicher Vorbereitung noch in diesem Jahr an den Start gehen. Das gab Diakonie-Vorständin Kerstin Hensel im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung bekannt. Damit schließt sich eine bisherige Versorgungslücke.

Foto oben: Blick in den gut gefüllten Konferenzraum der Markthalle Herford, rund 90 Interessenten waren erschienen.

Die gemeinnützige Hospiz Herford gGmbH in Trägerschaft des Diakonischen Werks (80 Prozent) und des Kirchenkreises Herford (20 Prozent) sieht laut Bedarfsberechnung für den Kreis Herford insgesamt zehn Plätze für Menschen in ihrer letzten Lebensphase vor. Die Gäste sollen voraussichtlich bereits im September einziehen können.

Das Hospiz Herford entsteht nach mehr als zweijähriger Umbauphase in den Räumlichkeiten der ehemaligen psychiatrischen Tageseinrichtung Unter den Linden. Das Gebäude hatte die Stiftung Zukunft im Wittekindsland dafür eigens erworben; die gemeinnützige GmbH aus Diakonie und Kirchenkreis tritt als offizieller Mieter mit Nutzungsrecht auf.

Das Warten hat sich gelohnt

„Wir haben lange gewartet, aber das Warten hat sich gelohnt: Ein wunderbares Gebäude, stadtnah und in grüner Umgebung zugleich, wird jetzt ganz auf die Bedürfnisse unserer künftigen Gäste ausgerichtet“, freute sich Kerstin Hensel und betonte: „Ein solches Unterfangen konnte nur dank der Unterstützung des Kreises und aller politischen Fraktionen auf den Weg gebracht werden. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Zielgruppe für das Hospiz sind unheilbar kranke Menschen mit begrenzter Lebenserwartung, für die eine stationäre Behandlung angezeigt ist.

Eine Rahmenvereinbarung mit den Krankenkassen regelt die Einzelheiten zu Bedarf, Vergütung und Versorgung, erläuterte Anne-Meike Thöne, im Diakonischen Werk aktuell zuständig für Hospizarbeit und künftige Standortleitung. „Wir wissen, wie viele Fragen sich mit einer solchen Entscheidung für die Angehörigen verknüpfen. Auch in diesem Moment sind wir schon unterstützend für Sie da“, betonte sie. Anne-Meike Thöne hob auch die enge Zusammenarbeit mit Menschen aus den direkten Lebensbezügen der Gäste hervor. „Selbstverständlich bieten wir in dieser Zeit auch psychosoziale Begleitung für die Angehörigen“, unterstrich die künftige Standortleitung.

„Ohne Ihre Unterstützung geht es nicht“

Diakonie-Vorständin Hensel und Anne-Meike Thöne warben intensiv für Unterstützung durch bürgerschaftliches Engagement: „Wir brauchen Ihre Hilfe bei diesem Projekt – als ehrenamtlich Mitarbeitende wie auch als finanzielle Unterstützer.“ Zwischen 150.000 und 200.000 Euro jährlich muss die gemeinnützige GmbH für den laufenden Betrieb der Einrichtung aufbringen.

Kontakt und Spendenkonto

Für weitere Rückfragen ist Anne-Meike Thöne erreichbar:

  • Telefonnummer 05731 2523 63 
  • E-Mail unter a.thoene@diakonie-vlotho.de

Wer sich finanziell für das Hospiz Herford engagieren möchte, kann dies über folgende Kontoverbindung machen:

  • Inhaber: Hospiz Herford
  • IBAN: DE93 4945 0120 0000 0290 90
  • Sparkasse Herford 

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