13/08/2026 0 Kommentare
Herford: NADESCHDA und YUNA machen zusätzliche Angebote für Frauen und Mädchen, die von Menschenhandel oder weiblicher Genitalbeschneidung betroffen sind
Herford: NADESCHDA und YUNA machen zusätzliche Angebote für Frauen und Mädchen, die von Menschenhandel oder weiblicher Genitalbeschneidung betroffen sind
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Herford: NADESCHDA und YUNA machen zusätzliche Angebote für Frauen und Mädchen, die von Menschenhandel oder weiblicher Genitalbeschneidung betroffen sind
Titelbild: Symbolfoto
Geflüchtete Frauen und Mädchen, die von Menschenhandel oder weiblicher Genitalbeschneidung (FGM/C) betroffen oder bedroht sind, erhalten seit August 2026 zusätzliche spezialisierte psychosoziale Unterstützung. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e. V. hat dazu zum 1. August 2026 ein neues Teilprojekt im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) gestartet. Das Projekt läuft über drei Jahre.
Beratungsstellen in Herford
Die in Herford ansässigen Fachberatungsstellen NADESCHDA und YUNA Westfalen-Lippe bieten in Ostwestfalen-Lippe gezielte Unterstützung für geflüchtete Frauen und Mädchen, die von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung oder von weiblicher Genitalbeschneidung betroffen oder bedroht sind.
Bis Juni 2029 umfasst das Angebot unter anderem die Ermittlung des individuellen Hilfebedarfs, Diagnostik, Krisenintervention, psychosoziale Begleitung sowie kultursensible Beratung. Niedrigschwellige Angebote in Erstaufnahmeeinrichtungen und Zentralen Unterbringungseinrichtungen sollen dazu beitragen, besonders schutzbedürftige Frauen und Mädchen frühzeitig zu erreichen und ihnen den Zugang zu den Fachberatungsstellen zu erleichtern.
Durch die Förderung können die bestehenden Beratungsangebote deutlich ausgeweitet und die Versorgung der Betroffenen verbessert werden. Gleichzeitig sollen die vorhandenen Strukturen der Fachberatung gestärkt und die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitswesen, der Jugendhilfe und den Unterkünften weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, jährlich mindestens 60 Drittstaatsangehörige zu erreichen und zu begleiten.
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