Gottesdienst mit Kindern

Kreis Herford: Jugendkirchentag begeistert 420 Jugendliche

Kreis Herford: Jugendkirchentag begeistert 420 Jugendliche

Kreis Herford: Jugendkirchentag begeistert 420 Jugendliche

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Kreis Herford: Jugendkirchentag begeistert 420 Jugendliche

Titelfoto: Seit Jahren dabei: Die „Wegweiser“-Band eröffnete auch den diesjährigen Jugendkirchentag.


Zum Jugendkirchentag hatte der Evangelische Kirchenkreis Herford in die Erich-Kästner-Gesamtschule eingeladen. Rund 420 Jugendliche kamen gemeinsam mit Mitarbeitenden aus den Konfirmationsgruppen der Kirchengemeinden und der regionalen Jugendarbeit. Sie wollten Gemeinschaft erleben und die vielfältigen Angebote evangelischer Jugendarbeit kennenlernen.

Der Jugendkirchentag ist jedes Jahr ein besonderes Ereignis, diesmal stand er unter dem Motto „Alles neu“. Doch das bezog sich eher auf die christliche Jahreslosung als auf das seit Jahren erfolgreiche Programmangebot des Jugendkirchentages. „Das hat sich bewährt, deshalb verändern wir immer nur einzelne Aspekte“, erklärte Jürgen Ennen, Leiter des kreiskirchlichen Amtes für Jugendarbeit. Gemeinsam mit hauptamtlichen Jugendreferentinnen und -referenten sowie rund 70 Ehrenamtlichen war er für Planung und Durchführung des Tages verantwortlich.

Bewährtes Programm, neue Impulse für Gemeinschaft, Glaube und Vielfalt

Ein fester Bestandteil des Jugendkirchentags ist der jugendliche Gottesdienst in der Aula der Schule. Musikalisch begleitet von der „Wegweiser-Band“ und ergänzt durch Aktionen sowie eine kurze Predigt wurde bewusst der gottesdienstliche Charakter betont. Ennen erklärte: „Wir haben dieses Jahr noch stärker hervorgehoben, dass dies ein Gottesdienst ist – auch wenn er eine andere Form hat als in den Gemeinden.“

Foto oben: (v.l.) Dorothée Rosenhäger hielt die Predigt beim Jugendkirchentag, Laura Pistler und Kyra Wollbrink moderierten

Die Moderatorinnen des Gottesdienstes, Kyra Wollbrink und Laura Pistler aus Bünde, bezogen die Jugendlichen aktiv mit ein. Zum Beispiel stellten sie „Entscheidungsfragen“ zwischen Alt und Neu – etwa Cola oder Matcha, Kino oder Netflix, Landkarte oder Google Maps – und ließen die Teilnehmenden mit den Taschenlampen ihrer Handys abstimmen. Meist gewann das Neue, beim Getränk allerdings blieb die klassische Cola vorn.

Die Kurzpredigt hielt Dorothee Rosenhäger, Jugendreferentin der Region Herford-Innenstadt. Sie sprach über die Begeisterung für Neues, würdigte aber auch den Wert des Vertrauten und Bewährten.

Foto oben: Leckere Crêpes gab es in der CVJM-Lounge

Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Jugendlichen zweieinhalb Stunden Zeit, an den zahlreichen Mitmach-Angeboten teilzunehmen. Zum Beispiel waren zwei Klassenräume zu Escape-Rooms umgestaltet worden. Inhaltliche Impulse boten ein Bibel-Parcours sowie ein Gesprächsangebot zur Predigt. Beliebt waren außerdem das Mädchen-Café mit kreativen Gestaltungsangeboten und die Chillout-Area der CVJM-Kreisverbände Herford und Bünde mit Crêpes und alkoholfreien Cocktails.

Sportlich ging es in der geöffneten Turnhalle zu: Neben einem Ninja-Warrior-Parcours, einem Time-Run-Großspielgerät und Fußball-Dart war erstmals seit langer Zeit der frisch renovierte Riesenkicker wieder im Einsatz.

Foto oben: Nach Reparatur erstmals wieder beim Jugendkirchentag im Einsatz: der Riesenkicker des Amtes für Jugendarbeit

Dort fand auch ein Wettbewerb der Konfi-Teams aus den Regionen statt. Unter dem Motto „Mein Konfi-Team kann …“ waren neben sportlichem Geschick auch Selbsteinschätzung und Teamgeist gefragt. Punkte gab es nur, wenn die eigene Leistung zuvor realistisch eingeschätzt wurde. Den Gesamtsieg holte sich ein Team aus Hiddenhausen.

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