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Kreis Herford: Über 210.000 Euro Spenden und Kollekten aus dem Kirchenkreis für Brot für die Welt im Jahr 2025

Kreis Herford: Über 210.000 Euro Spenden und Kollekten aus dem Kirchenkreis für Brot für die Welt im Jahr 2025

Kreis Herford: Über 210.000 Euro Spenden und Kollekten aus dem Kirchenkreis für Brot für die Welt im Jahr 2025

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Kreis Herford: Über 210.000 Euro Spenden und Kollekten aus dem Kirchenkreis für Brot für die Welt im Jahr 2025

Für Brot für die Welt haben im vergangenen Jahr bundesweit mehr Menschen gespendet. Gleichzeitig hat das Entwicklungswerk rund eine Million weniger Spenden und Kollekten erhalten. In ganz Westfalen kamen 2025 insgesamt rund 5,63 Millionen Euro zusammen – fast eine Million Euro mehr als im Jahr zuvor. Geld wurde in allen 26 Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Westfalen gesammelt.

Kirchenkreis Herford

Im Kirchenkreis Herford waren es 210.604,18 Euro an Spenden und Kollekten. „Danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer für ihre Spenden an Brot für die Welt. Besonders jetzt, da in Deutschland und international bei der Entwick-lungszusammenarbeit gekürzt wird, ist jede Spende ein wichtiges Signal“, sagt Superintendent Dr. Olaf Reinmuth vom Kirchenkreis Herford.

Die leicht gesunkenen Spenden, Kollekten und Nachlässe konnten vor allem durch die Mittel der Bundesregierung und des Kirchlichen Entwicklungsdienstes kompensiert werden. Brot für die Welt hatte so rund neun Millionen Euro mehr zur Verfügung, um Partnerorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen.

Bot für die Welt

Insgesamt standen dem Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen für seine Arbeit 341,7 Millionen Euro zur Verfügung. Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr weltweit rund 3.000 Projekte gefördert. Regionale Schwerpunkte waren wieder Afrika und Asien.

Rund 89,8 Prozent der verwendeten Mittel, 293,9 Millionen Euro, hat Brot für die Welt für die Programmarbeit ausgegeben. Im Fokus der Arbeit lag Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden rund 10,2 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamt-ausgaben als angemessen.

Die Kürzungen der Bundesregierung im Bereich der Entwicklungszusammenar-beit zeigen sich noch nicht in den zur Verfügung gestellten Mitteln im vergange-nen Jahr. Trotzdem schränken die angekündigten Kürzungen schon jetzt die langfristige Arbeit des Werkes ein, da weniger neue Partner gefördert werden können und Projekte weltweit auslaufen werden.

Brot für die Welt setzt sich als Nichtregierungsorganisation und Werk der evangelischen Kirchen für globale Gerechtigkeit, Frieden und Bildung sowie gegen Hun-ger und Armut ein. Gemeinsam mit mehr als 1.600 Partnerorganisationen ermög-licht Brot für die Welt in 77 Ländern, dass benachteiligte Menschen ihre Lebenssituation aus eigener Kraft nachhaltig verbessern.

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