16/04/2026 0 Kommentare
Löhne-Obernbeck: Vom Ei zum Küken - Osterprojekt in der Evangelischen Kita Himmelsstürmer
Löhne-Obernbeck: Vom Ei zum Küken - Osterprojekt in der Evangelischen Kita Himmelsstürmer
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Löhne-Obernbeck: Vom Ei zum Küken - Osterprojekt in der Evangelischen Kita Himmelsstürmer
Titelfoto: Kurz vor Ostern schlüpften die Küken in der Kita Himmelsstürmer
In den Wochen vor Ostern drehte sich in der Evangelischen Kita Himmelsstürmer in Oberbeck alles um ein ganz besonderes Naturerlebnis: das Projekt „Vom Ei zum Küken“. Vor allem die Kinder, die zwei Jahre vor dem Schuleintritt sind, setzten sich intensiv mit dem Thema auseinander und konnten dabei hautnah miterleben, wie neues Leben entsteht.
Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern gingen die Kinder vielen spannenden Fragen auf den Grund: Woher kommen Eier? Unter welchen Bedingungen kann sich ein Küken im Ei entwickeln? Wie verläuft die Entwicklung im Inneren des Eis? Und was brauchen Küken nach dem Schlüpfen zum Leben? Auch die Unterschiede zwischen der Aufzucht mit und ohne Muttertier wurden kindgerecht thematisiert.
Ein besonderes Glanzlicht des Projekts war die Kooperation mit den Geflügelzüchtern des Geflügelzuchtvereins Oberbeck. Sie stellten einen sogenannten Schaubrüter in der Kita auf. Nachdem die notwendige Temperatur erreicht war, wurden 22 Wachteleier eingelegt – kurz vor dem Schlüpfen.
Ein Tag später war es dann so weit: Viele Kinder, Eltern und Fachkräfte versammelten sich gespannt, um den Moment mitzuerleben, als die kleinen Wachtelküken das Licht der Welt erblickten. Mit großer Begeisterung beobachteten sie den Schlupfprozess und staunten über dieses besondere Naturwunder. „Die Küken verblieben bis zum Wochenende im Schaubrüter. Um die notwendige Temperatur konstant zu halten, durften sie jedoch nicht angefasst werden“, berichtet Anna-Lena Baake, die gemeinsam mit Sabrina Homburg die Kita leitet.
Parallel dazu erhielt die Kita am Dienstag sechs bereits drei Tage alte Hühnerküken. Diese konnten die Kinder aus nächster Nähe erleben: Sie wurden vorsichtig betrachtet, gestreichelt und gemeinsam versorgt. So konnten die Kinder nicht nur beobachten, sondern auch aktiv Verantwortung übernehmen und den Umgang mit Tieren lernen. Am Ende der Projektes fiel der Abschied sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen sichtlich schwer. „Die erlebnisreiche Woche hinterließ bleibende Eindrücke und stärkte das Bewusstsein für Natur und Tierwelt“, erzählt Sabrina Homburg.
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